Zwischenspiel auf Burg Pranke

  • Fulcrum musste sich ein Grinsen verkneifen.


    "Oh, sicherlich werdet Ihr über Nacht bleiben, alleine schon wegen dem Gebet. Ob Ihr dann morgen irgendwohin reitet werden wir noch sehen...Aaa..strit? Spricht man das so? Du kannst Dir eines der Zimmer im Ostturm nehmen, da wohnen unsere Weibchen am liebsten, es müsste noch genug frei sein."


    Rollo fand Rabeah aus der Blutlinie der Katjuscha in einem der hinteren Stärkungsräume wo sie gerade damit beschäftigt war Kugeln aus poliertem Granit auf hölzerne Podeste zu setzen. Die Kugeln waren unterschiedlich schwer und Rabeah hatte gerade eine Kugel von gut 100 Stein Gewicht hochgewuchtet.

    Bruder Fulcrum Alarich Gletscherherz
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    "Caprum non iam habeo"


    :silly:

  • Ich blieb beim betreten des Raumes erst mal regungslos stehen, damit Rabeah sich nicht erschreckt und ihr die Steinkugel eine Verletzung zu fügen könnte wenn sie runzerviel.


    Nach fünf Augenblicken betrachtete Rabeah ihr Werk immer noch von allen Seiten. Ich versuchte mein Glück mit einem Reuspern.

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    Rollo Schnellhand
    Frosttaler Jäger
    Hüter des Feuers Frostaler Jagdhütte

  • Rabeah blickt zu Rollo rüber.


    "Hmmm? Hüter des Feuers, was gibt es? Hat sich wieder jemand verletzt? Ist sonst was nicht in Ordnung..?"


    Das Weibchen geht rüber zu einem Block auf dem verschiedene Töpfe zu finden sind und fängt an sich die Eindrucksvollen Oberarme mit irgendwas einzureiben.

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    :silly:

  • Ich schweife in meinen Gedanken ab: Irgendwie hat Rabeah etwas von einem Ochsen.... Hinten schmal und vorne mächtige Muskelberge....... ? ? ?


    Ähhhhh Fulcrum hat Besuch der mit dir gerne ein Gebet an Ursun richten und etwas mehr über unseren Glauben und unsere Bräuche erfahren. Sei aber nicht zu grob.... Ich glaube der Warmländer ist etwas zerbrechlich.

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  • Rabeah hob eine Augenbraue.


    "Ein Warischki der Ursun ehren möchte? Das haben wir nicht alle Tage. Hat er ein paar vorzeigbare Narben oder Kriegstrophäen..? Wo finde ich den Jäger?"

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  • Ähhmmm ne also nach Jäger sieht der nicht aus und da er bis zum Hals in Klamotten steckt kann ich zu Naben nix sagen. Aber Fulcrum kennt de Vater von dem Warischki. Und hat ihm Gastfreundschaft gewehrt. Also komm und sch ihn dir selber an.

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  • "Ich bin schon auf der Fährte.."


    Die Jägerin warf sich einen Jagdmantel aus Bärenpelz über welcher die mit in die Haut gestochenen Symbolen versehen Schultern frei lies, legte einen schweren Waffengurt um aus dem einige Griffe ragten und folgte Rollo.

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  • Im großen Saal öffnete sich die Tür erneut und Jäger Rollo trat wieder ein, gefolgt von einer großen Frau mit recht beeindruckendem Kreuz und muskulösen Oberarmen. Die Dame war etwa einen halben Kopf größer als Lothar und fremdländische Zeichen waren in ihre Haut gestochen. Sie roch nach gegerbtem Leder und frischem Schweiß, offenbar hatte sie sich kürzlich angestrengt. Nachdem sie Fulcrum zugenickt hattte machte sie ungeniert eine Runde um Lothar und begutachtete Ihn abschätzig von allen Seiten.


    "ich bin Rabeah Katjuscha Eisengerte und trage den Jagdnamen "Zwanzig Speere". Wie lautet Dein Name kleiner Mann und was sind Deine Taten?"

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  • Ritter Lothar von Waldburg machte große Augen. Er hatte noch nie eine so grässliche Frau gesehen. Wenn er denn richtig aufgesehen hätte, doch senkte er rasch den Blick und sah ihr nicht ins Gesicht. Irgendwie war sie ja doch eine Dame. Und scheinbar die Oberpriesterin des Ursunkultes hier auf Burg Pranke.


    Da er stets wohlerzogen war, erhob er sich beim Eintreten der hohen Frau Eisengerte, doch vermied er eine Verbeugung. Soviel hatte er jetzt schon mitgekriegt. Und die Hand geben war hier bei den Frosttalern wohl auch nicht üblich. „Ich grüße euch, Frau Eisengerte und freue mich, euch kennen zu lernen.“, sprach der Fuchs nur hochachtungsvoll, denn ihr abschätzender Blick irritiere ihn. Ob er nicht würdig genug war, das Gebet an den Bärengott zu richten? Hätte Fulcrum dann nicht vielleicht etwas gesagt? Der Ritter musterte unauffällig zurück. Das Priestergewand unterschied sich kaum von der scheinbar üblichen Frosttaler Kleidung. Pelze und Leder. Aber es musste wohl mit den Zeichnungen zu tun haben. Lothar hatte bereits von der Ursun-Höhle im Eisland gelesen. Wenig war aufgeschrieben, was die großen Mysterien des Bärengottes anging. Ein Kriegergott, zweifelsohne.


    „Meine Taten… ach… ich mag es nicht, solcherlei grobe Dinge vor Damen zu erzählen… aber…“, er sah, wie Eisengerte mit wachsendem Interesse guckte. „Ich habe fliegende Teufel in den unterirdischen Katakomben der Wüstenstädte von Toroq Nai getötet, Ungeheuern in den kalten Gebirgsseen von Inglaterra die Köpfe abgeschlagen, stinkende Kreaturen in den Unrathalden der bretontischen Städte zerhackt… und hatte diverse andere Begegnungen, das führt jetzt aber zu weit.“, zählte Lothar arglos an den Fingern auf. „Außerdem soll meine junge Schwester nicht dreierlei hören, dass ist nichts für ein zartes Mädchen.“ Lothar schaute innig zu Gänseblümchen, aber die verdrehte die Augen.


    Eisengerte grinste breit und schlug Lothar so auf die Schulter, dass er sich verschluckte. „Du kannst Zwanzig Speere zu mir sagen. Und lass dieses Damen und Frauenzeug. Es sei denn, du willst mich ärgern. Aber dann sagt man das nur einmal zu mir“. Lothar fühlte sich völlig überfordert. Jetzt hatte er jahrelang die hohe, reine Minne geübt, brave Gedichte geschrieben und fromme Lieder gesungen. Und nun sowas. Zum Glück wollte er nur mit der Priesterin beten. „Meine Freunde nennen mich Fuchs.“, sprach Lothar und merkte langsam, dass diese Frosttaler Kultur doch ein kleinwenig mehr von den üblichen imperialen Bräuchen abwich als er gedacht hatte. Trotzdem gute Bürger. Da war er sich sicher.


    „Gibt es hier auch mal was zum Abendessen?“, mischte sich jetzt Gänseblümchen ein, für die die Frosttaler Kriegerin die reinste Riesin war. Astrid legte den Kopf in den Nacken und schaute hoch. „Ich habe sooolchen Hunger.“

    Lothar Wolf von Waldburg, Ritter der HEL, Kernland

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  • Bjarna Nachtauge trat ein; sie hatte den Weg aus ihrem Zimmer nun endlich gefunden. Die Burg war ihr nicht geheuer, denn sie sah nichts von ihrer Umgebung. Dafür plagten sie seit ihrer Ankunft schreckliche Visionen von Blut, Grausamkeiten und Tod.


    "Rabeah, ich sehe Schlimmes auf dich zukommen!", unterbrach Bjarna ohne jegliches Standesgeplänkel die Unterhaltung, "es wird eine düstere Zeit anbrechen! Ich sehe es vor mir."

    Bjarna Nachtauge, Seherin ~ "Die Seherin hat schlechte Laune, es ist also alles wie immer." :twak:

  • Das mit dem Essen wird wohl noch was dauern, sagte Rollo zu Astrid gewann. Wenn die beiden anfangen, dann geht das eine Weile..... Aber bevor du mir noch vom Fleisch fällst, hier ich hab noch ein frisches Zwergen rot in meiner Tasche.

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  • Die Weltabgewandte Art der Seher konnte Leute schon irritieren. Rollo und Fulcrum machten sich nichts draus das die Bjarna einfach so reinplatzte und Weissagungen vom Stapel lies, so waren die Seher nun mal. Immer nur ein Auge in dieser Welt (wenn man Glück hatte) und das andere in anderen Spähren.


    Rabeah blickte irritiert zur Seherin. "Ähh..ja, das klingt nach einer ganz normalen Jagd verehrte Seherin, die Natur ist immer grausam...Ich wollte mit diesem Warischki hier eigentlich beten gehen..glaubst Du das ist keine gute Idee?"

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  • Ob die Dame ebenfalls eine Priesterin war? Auch sie trug Fellkleidung und sprach sie vielleicht von göttlicher Eingebung? So ganz verstand er den Kult des Bären noch nicht, aber er hoffte darauf, noch etwas darüber zu erfahren. In Gedanken machte er sich bereits Notizen dazu. Und langsam sickerte die Erkenntnis durch, warum sich sein Vater so hämisch über seine Reise nach Burg Pranke gefreut hatte. Die arme Seele. Er würde ihn heute Abend ins Gebet einschließend. HEL hatte ja immer Verständnis. Und Ursun? Er schaute schüchtern auf die Oberpriesterin „Zwanzig Speere“, die mit der anderen Dame sprach.


    Von Waldburg war sich nicht sicher, was er davon halten sollte, aber als Gast hielt er sich vornehm zurück.

    Lothar Wolf von Waldburg, Ritter der HEL, Kernland

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  • "Rabeah, mit den Grausamkeiten meinte ich bestimmt nicht das Tier", antwortete die Seherin genervt, "Ich sehe schreckliche Dinge auf uns zukommen! Egal, was ihr tut, seid vorsichtig." Bjarna war völlig aufgelöst, denn ihre Visionen veränderten sich im Sekundentakt und sie fing an, an ihrem Verstand zu zweifeln. "Es ist finster... aber etwas Anderes... wärt ihr so freundlich, mir unseren Gast vorzustellen? Ich bin sehr neugierig, wer er ist."

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  • Rabeah wendete sich wieder dem Warischki zu.


    "Nun, das weiß ich noch nicht so genau Seherin. Seinen Namen hat er mir noch nicht gesagt, aber er scheint ein Jäger zu sein, auf jeden Fall scheint er "Fliegende Teufel" zu jagen und zu essen...was auch immer das wohl sein mag."


    Sie legte einen Arm um die schlanke Seherin und zwinkerte dem Warmländer-Mädchen auf der anderen Seite zu.


    "Vielleicht kann uns seine Begleiterin ja mehr zu seinem Namen und seinen taten erzählen..?"

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  • Gänseblümchen grinste und schaute ihren immer noch perplexen Bruder an, der nur zwischen den beiden Krieger- und Priesterinnen hin und her schaute... oder eigentlich nicht. Er hatte mittlerweile nämlich ein Heiligenbildchen aus der Tasche gezogen, dass er für diese Art... Gelegenheit immer dabei hatten und war in Andacht verfallen. Erst die Stimme von Astrid riss ihn aus seinen Träumen von der Göttin.


    "Das ist mein frommer Bruder Lothar. Der war jetzt 12 Jahre unterwegs um... naja... Dinge zu tun. Heilige Dinge im Name der Todesgöttin HEL. Und überall durch die Mittellande war er gereist, an allen wichtigen Burgen war er. Ich konnte mir das alles nicht merken. Aber er war auf den großen Insel im Norden, wo die Leute nur Tee trinken und bei den Bretonen war er auch. Da ist es schön und da möchte ich auch mal hin. Und außerdem muss er auf mich aufpassen und mich beschützen. Vor meiner bösartigen Stiefmutter, die nämlich..."


    Von Waldburg räusperte sich vernehmlich und zog die Augenbrauen hoch, aber dann nickte er Gänseblümchen freundlich zu. Und im allerletzten Moment konnte er noch die Kurve kriegen und sich nicht verbeugen.

    Alles sehr seltsam hier. Stattdessen nickte er Bjarna nur zu.

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  • "Soso", sagte Bjarna nur kurz angebunden, "willkommen, Lothar. Was genau treibt dich hierher? 'Heilige Dinge' klingt ja schon interessant..."


    Bjarna war sich nicht sicher, ob sie dem Warmländer trauen konnte. Auch er erschien immer wieder vor ihrem inneren Auge, aber sie musste ihn erst näher in Augenschein nehmen, um ihre Visionen zu verstehen. Visionen, die sich so schnell und stark abspielten, waren sowieso schon kein gutes Zeichen, aber dann noch ein wildfremde Warmländer, das war ihr eigentlich schon zu viel. Aber sie behielt ihre Würde und setzte ihr übliches grimmig-skeptisches Gesicht auf.

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  • „Ja, stimmt!“, meinte der Ritter dann und strahlte. „Nun… eigentlich habe ich nur für meinen alten Vater einen Brief an den Her… Fulcrum überbracht. Und wo ich doch schon einmal hier bin, wollte ich mehr über den Bärengott erfahren. Zwar habe ich alles in Büchern über den Frosttaler Glauben gelesen, aber die Beschreibungen waren eher dürftig. Von der Ursun-Höhle… Ihr müsst wissen, dass ich schon zu ganz vielen Göttern gebetet habe. Es gibt ja soooo eine Menge. Von vielen habe ich aber keine Antwort bekommen, nur HEL spricht zu mir. Manchmal habe ich zwar den Eindruck, dass sie genervt ist, aber da kann ich mich auch täuschen. Und außerdem sind wir gerade auf dem Weg nach Karan zum Hohen Rat. Immerhin muss ich das Imperium retten…“

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  • Unterdessen hatte sich Gänseblümchen das Zwergenbrot, welches Rollo ihr hingehalten hatte, geschnappt und begann zu kauen. „Hat so ein hartes Brot auch der Imperator immer gegessen?“, wollte sie dann vom Frosttaler wissen. „Gibt es da auch Wurst zu? Wir haben ja nur so harten Käse und mein Bruder meint immer, wir sollten froh sein, dass wir überhaupt was zu essen hätten. Und einen Teil von unseren Vorräten hat er an arme Menschen am Wegesrand und an den Einsiedlerhöfen weggeschenkt. Manchmal ist er etwas… anstrengend. Daher passe ich auch auf ihn auf.“, meinte sie dann oberlehrerhaft und zwinkerte Rollo verschwörerisch zu.

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