Posts by Frostie

    Ja, mit 19% Vorsprung hat der Süden wohl gewonnen.


    Also sollten wir jetzt auch in die sonstige Planung einsteigen.


    Gruppensegel? Das alte wie immer?(ich weiß nicht wie gut das noch ist) oder das neue Großzelt als Gruppenplatz?

    Feldküche ja/nein?

    Wie viele Bänke und Tische sollen wir bestellen?

    mögliche Transportoptionen für den Gruppenkram

    ich plädiere tasächlich dafür dieses mal mit dem osten gemeinsam zu lagern und uns danach ggf umzusehen.

    Guter Gedanke den ich berücksichigen werde, danke Christian.


    @Daniel: Der Osten hat eben kein eigenes Lager mehr auf dem Conquest, und auch kein Land mehr in Mythodea, die ursprüngliche Idee für des Sinn des Ankoragahnischen Lehens im Osten ist also hinfällig. Das muss aber kein Grund sein wonders zu lagern. Trotzdem will ich das vorher von den Leute die sich hier fürs Conquest gegeldet haben abfragen, Ihr müsst ja alle damit einverstanden sein.

    Also, der Königsthron..äh..Phönixthron lagert als "Hilfstruppe" im Südviertel wie es aussieht. Den Süden kenne ich nicht weiter und ob ich eine Hilfstruppe sein will weiß ich gerade nicht. Es ist aber anzunehmen das der Gardertrupp da lagern wird vermute ich.


    Wahlweise wäre das Lager von Münzquell eine Möglichkeit, da haben wir zumindest bekanntschaftliche Beziehungen hin und auch den einen oder anderen Freund, der gute Cathair kennt da auch ein paar Leute soweit ich weiß


    Außerdem gibts das Wayfarers Arrival, da waren wir vor ein paar Jahren schonmal und das ist sehr nett um neue Leute (gerne auch international) kennen zu lernen, fand ich sehr angenehm und kreativ muss ich sagen. Außerdem geht man da als Gruppe nicht gleich zwischen anderen Riesengruppen so unter und kann aktiv mitspielen und ein paar ausländischen Gästen ins Spiel helfen was auch Spaß macht.


    Ich werde dazu bald eine Umfrage einstellen wo man abstimmen kann.


    Möchte noch jemand ein Lager dafür vorschlagen?

    Hallo zusammen.


    Ich bin erst auf dieses Problem aufmerksam geworden als Christian und Jörg mich darauf angesprochen haben. Ich werde mich darum kümmern. Ich dachte eigentlich das dies schon lange abgehandelt und erledigt wäre. oO


    Die Münzen sind zwischen Steffens Sachen gefunden worden und die Mutter schickt mir die zu. Ich werde dann umgehend ans Verteilen gehen.


    Ist es für die welche ich auf dem Conquest sehe okay wenn ich die dahin mitbringe? Sonst schickt mir eure Adressen und ich mach Päckchen.


    Grüße


    Frostie

    Nach der Ehrkluft wurde es wieder enger als es in die eigentliche Ansiedlung hineinging. "Stadt" war ein ungenaues Wort dafür das sie von den Warischkis übernommen hatten. Bevor das imperium hier eingetroffen war hatte dies keinen Namen, wozu auch, es gab ohnehin nichts anders vergleichbares. Eingerahmt von mächtigen Gebirgen im Hintergrund wand sich eine Sammlung von Klüften und Kliffen durch das von heißen Quellen aufgeheizte Felsgestein und war übersäht mit Löchern, Rissen, Ein- und Durchgängen. Einige wohnten in Fels, andere hatten sich wie sie es gewohnt waren Wohnräume aus Eis geschaffen, die Luft war hier noch gerade kalt genug das es nicht anfing zu schmelzen, nur ein bisschen ausbessern hier und dort musste man alle paar Sturmzeiten mal. Eine wilde Sammlung von Leitern, Treppen, ganzen Brücken aus den verschiedensten Materialien ergoß sich darüber und verband Höhlen, Plätze, Klüfte und Wege miteinander. Das ungeplant aussehende Wirrwerk war tatsächlich Absicht und sollte eindringende Feinde verwirren und in einen Irrgarten ohne Deckung locken in dem sie aus allen Richtungen und Höhen beworfen, beschossen, gestochen und geschlagen werden konnten. Nicht das es oft geschah, Gegenden die Ärger brachten sprachen sich in Frosttal schnell herum und wenn Du kein Mensch warst dann brachte diese Gegend maximalen Ärger für Dich.


    Sich darin zurecht zu finden war eine Frage der Erfahrung, vor allem wenn man eine Weile nicht hier gewesen war und sich fast alles verändert hatte. Aber die Prinzipien des Baus waren lange erprobt und immer gleich geblieben. Alle Durchgänge von mehreren Schritt Höhe würden immer auf einen Platz mit einer Sackgasse führen , Wege die Dich wirklich wohin brachten waren immer massiv aus dem Stein gehauen und gerade so Groß wie ein Mensch, wir erinnern uns im Land des Bären sind alle ernsthaften Feinde deutlich größer als Menschen. Jeder Balkon über einer Höhe von drei Schritt war eigentlich ein einziger miteinander verbundener Wehrgang und es fanden sich in regelmäßigen Abständen innen Nischen in den Wänden mit Wurfspeeren, Steinen oder anderen zum werfen geeigneten Waffen. Auf jeder Oberkante rund um eine tiefergelegenen Platz fanden sich grob zurechtgehauene Eisbrocken von der Größe eines kräftigen Weibchens die man zur Kante rollen und hinunterwerfen konnte (die Eisbrocken, nicht die Weibchen!). Zweihundert Stein blankes Eis aus einer Höhe von dreißig Schritt konnten beeindruckend zerstörerisch sein. Irgendwo in dem Irrgarten gab eines eine Wohngemeinschaft aus Jagdrudeln die im Zentrum ihres Platzes in Jahrelanger Arbeit eine Gruppe gehackt hatten bis sie erfreulicherweise auf sehr heißes und mit Säure versetztes Quellwasser vom Feuerberg gestoßen waren. Ein Eistroll der diesen Platz betrat stellte schnell und kurzfristig erstaunt fest das der "Boden" unter seinen Füßen plötzlich wegbröckelte bevor er in eine sehr heiße und ätzende Quelle stürzte und sich kurz darauf aufzulösen begann.


    Er stürzte sich ins Gewühl um erstmal wieder ein Gefühl für das Machtzentrum der Menschheit in Frosttal zu bekommen und ließ sich in der Menge treiben, betrachtete die Aufbauten, die Durchgänge und die Ströme an Leuten, wo sie herkamen und wo sie hingingen. Es gab hier sehr viel mehr Weibchen, geschätzt waren hier von Zehn Menschen sieben Weibchen und drei Jäger, was nachvollziehbar war da ein Großteil der Jäger in den Frostöden unterwegs war um Nahrung heran zu schaffen, das war Ihre Aufgabe. Eine opulent gekleidete Runenleserin, gut einen halben Kopf größer als er bewegte sich wie der sprichwörtliche Bär den sie erlegt hatte um eben dies zu werden durch die Menge. Auf gut Glück hängte sich Fulcrum in ihr Kielwasser, wie die Warischki-Matrosen sagen würden, es bestand aufgrund des angelegten Ritualpelzes eine valide Chance das sie auf dem Weg zur Ritushöhle des Bären unterwegs war.


    Ungefähr eine Stunde später waren zwei Dinge klar, zum einen, Ja, sie wollte zur Ritushöhle, aber zur anderen: Sie hatte offenbar vor noch ALLES was auch immer sie für was auch immer für einen Ritus sie geplant hatte vorher "noch schnell" zusammen zu tauschen.... Immerhin kannte er sich jetzt wieder grob in der Stadt aus also war das ganze Rumgerenne nicht völlig umsonst gewesen.


    Als er so vor sich hingrummelnd um die Ecke bog stolperte er und legte sich lang auf die Nase. Überrascht wandte er den Kopf und sah die Runenleserin hinter der Ecke stehen die ihm ein Bein gestellt hatte.


    "ich habe keine Ahnung warum Du mir schon die ganze Zeit hinterher schleichst kleiner Mann, und es interessiert mich auch eigentlich nicht. Aber wenn Du das schon tust kannst Du Dich auch nützlich machen. Nimm das Zeug da und bring es mit."


    Sprachs und drehte sich um und ging. Er hatte zu lange Zeit nicht mehr mit Runenleserinnen zu tun gehabt, die Bande sah einfach alles. Und er war jetzt ein Gepäckträger. Eilig packte er sich die Beutel und Pakete auf und sah zu das er das Weibchen nicht aus den Augen verlore, dann würde er Probleme bekommen.

    Kurz vor der Stadt, der einzigen wirklichen Ansiedlung von Menschen in Frosttal wurde es langsam wärmer, die heißen Quellen die sich wegen des Feuerberges gebildet hatten wärmten deutlich die Umgebung auf. Es reichte noch nicht das Eis schmolz aber viel fehlte nicht mehr und das war praktisch wie ein warmer Sommertag für die Warischkis in den Wamlanden. So langsam füllte sich auch die Umgebung mit Menschen, Jagdrudel zogen Richtung Eisöden oder marschierten mit Ihm in Richtung Stadt, andere Einzeljäger schlossen sich an. Neugierige Blicke streiften seinen Schlitten und die Beute die er brachte, gerade die jungen Einzeljäger die noch kein Rudel gefunden hatten und sich einen Namen machen wollten waren sehr ehrgeizig was die Jagdbeute anging und neugierig was die gut bekannte Konkurrenz so anschleppte.


    Weiter vorne mühte sich ein Rudel mit einer Bärenrobbe ab, einer mächtige Beute die Ihnen sicher Ruhm bescheren würde sobald sie denn am Ziel angekommen wären, bis dahin war es aber noch eine elende Plackerei die viel Schweiß kosten würde, so ein Untier passte ja auf keinen Schleppschlitten. Ein paar Aufmunterungen zurufend stapfte Fulcrum an dem fluchenden Dutzend Jäger vorbei.


    Eisödschatten kletterten über schroffe Felswände und taten dort.....tja. Fulcrum hatte keine Ahnung was die eigentlich dort taten, diese Bruderschaft war recht verschroben aber sie schienen nützlich für die Runenleser zu sein also war es müssig groß darüber nachzudenken. Langsam bildete sich eine regelrechte Schlange aus beladenen Jägern vor der Ausgangshöhle die in die Ehrkluft an die Oberfläche führen würde. Direkt vor ihm stemmte sich ein Jungjäger begeistert in seinen Schleppriemen, den Schlitten brechend voll mit Fischen. Fulcrum war nie ein Wasserjäger gewesen aber er aß gerne Fisch und wusste daher das diese alles Silberflanken waren, ein fetter und sehr begehrter Speisefisch der nicht nur den Magen füllte sondern auch Kraft brachte aber schwierig zu fangen war. Wenn der Junge diese exporbitante Menge alleine gefangen hatte und noch keine Jagdname sein Eigen nannte dann könnte das durchaus reichen um diese für einen jungen Mann wichtige Stufe zu nehmen. Wer einen Jagdnamen hatte würde auch schnell ein Rudel finden das war nur eine Frage von Tagen. Das brachte Erinnerung zurück. Fulcrums erster Jagdname vor so vielen Jahren war "Dreißig Speere" gewesen weil das die Menge an Waffen war die er dauerhaft zu transportieren in der Lage war. Das mochte banal klingen aber für ein Rudel war das eine äußerst nützliche Eigenschaft und hohe Körperkraft im Rudel hatte für einen ersten Jäger viele Anwendungsmöglichkeiten. Er freute sich für den Jungen und hoffte das die Sache für Ihn gut ausgehen würde.


    An der Oberfläche wurde es direkt laut, in den Nischen und Fensteröffnungen der Ehrkluft saßen lauter Weibchen und begutachteten das Fleischangebot. In jeder Hinsicht. Damals war ihm das irgendwie abwertend vorgekommen aber inzwischen begriff er das ein bisschen weiblicher Zuspruch auch in dieser eher rohen Form den Jägern gut tat die in fast allen Fällen einfach deutlich weniger darüber nachdachten als Fulcrum das leider zu oft tat. Ab und an tauchte auch ein Weibchen in einem der Rudel auf und wurde von den anderen Weibchen begeistert angefeuert. Jagen gehen war für Weibchen keine häufige Beschäftigung aber auch nicht völlig unüblich, es gab diverse Gründe für diese komplexe Gruppe einer solchen Aufgabe nachzugehen. Weiter vorne stand der unvermeidliche Runenleser der die Beute begutachtete und eine der Pranken des Bärengottes der das Ausrufen übernahm. Hm, das hatte er vergessen, so würde vermutlich früher bekannt werden das er wieder da war als ihm eigentlich lieb war, aber das war nicht zu ändern, an diesem Weg hier gab es für einen Jäger der in die Stadt wollte buchstäblich keinen Weg vorbei.


    Den Runenleser in der Kluft kannte er nicht, aber das war aufgrund seiner langen Abwesenheit wenig verwunderlich. Er trug den Ursunsbärenpelz seines hohen Amtes und die Verzeirungen aus Bärenknochen die ihn als einen solchen ausreichend reputierten. Anders ging es hingegen dem Jungen vor ihm, dessen Reaktion Fulcrum gleich ins Auge fiel, der ließ nämlich sorfort die Schultern hängen als er den bepelzten Giganten zu Gesicht bekam. Hm, gab es hier ein Problem? Er würde es gleich erfahren, die Reihe wurde kürzer. Ein breiter Bursche wurde gerade mit "Yefghenni Lookhaar hat Beute gemacht!" ausgerufen und damit vor aller Augen und Ohren festgestellt das er seine Pflichten zu aller Zufriedenheit erfüllt hatte. Je öfter man hier einen Namen hörte umso bekannter wurde er natürlich und zwischen die Weibchen an den Öffnungen hatten sich inzwischen auch ältere Jäger gemischt die Nachschub für ihre Rudel suchten. Dann kam ein recht zerschlagen aussehender unglücklicher Bursche ohne Schlitten der offensichtlich keine Beute gemacht hatte. Der Erwähle des Bärengottes musterte ihn streng. "Toki genannt Einzopf. Mal wieder nichts sinnvolles zu stande gebracht Hm? Du solltest Dich schnell Deiner Pflichten erinnern sonst wird das ein schlimmes Ende mit Dir nehmen!" Dann winkte er ihn weiter. Ein paar Jäger die schon durch waren klopften dem beschämten Burschen mitfühlend die Schulter, jeder hatte mal solche Tage erlebt.


    Als nächstes war der Junge vor Fulcrum an der Reihe und die Mimik des Runenlesers sprach Bände. Jap, hier gab es persönliche Probleme, der mochte den Jungen überhaupt nicht. Bei aller Berufenheit und Notwendigkeit waren auch die ehrenwerten Runenleser nur Menschen und konnten durchaus Vorlieben und Abneigungen für bestimmte Personen entwickeln, das wusste gerade Fulcrum zur Genüge. Leider oblag es diesem hier über die Leistung des Jungen zu richten. Die Menge und Art der Beute würde nach Fulcrums erfahrenem Dafürhalten locker reichen um einen Jagdnamen zu vergeben, als Rudelführer besaß er dieses Privileg für die Jäger seinen Rudels selber, aber es war durchaus möglich die Menge bei gewollt negativer Betrachtung nur als sehr gutes Ergebnis zu bewerten und nicht ausreichend für einen Namen. Und richtig, der Runenleser ließ seine Augen über den vollen Schlitten vor Ihm wandern, betrachtete grimmig den Jungen und dachte angestrengt nach. In Ordnung, Fulcrum war selber eine Pranke im Tempel des Ursun und kannte die Launen der Bärenpriester, hier müsste man dem Urteil des Bären ein bisschen nachhelfen...während der Runenleser den deprimierten Jungen niederstarrte beschäftige sich Fulcrum kurz hinter dem übervollen Schlitten mit Fisch. Dann richtete er seine Aufmerksamkeit wieder auf den Bärenberufenen.


    "Soo Yarik. Du hast offenbar eine wirklich gute Beute gemacht, das bügelt vielleicht etwas von Deinem schlechten Betragen an anderer stelle wieder aus...." Dann wollte er dem Tempelkrieger neben sich winken das er ausrufen solle.


    Fulcrum trat vor. "Runenleser? Ich bin Fulcrum Alarich Gletscherherz, erster Jäger des Rudels Hewlanôsh. Dieser Schlitten ist übervoll und aus mangelnder Erfahrung recht unordentlich gepackt muss man sagen, deswegen hast Du den Beuteteil hier hinten vielleicht nicht gesehen, und es wäre schade darum wenn diese hübschen Schneelaurerpelze hier nicht in die Wertung einfließen würden. Immerhin ist es recht bemerkenswert das ein Jäger diese Menge an Silberflanken fängt und dann noch Zeit zur Landjagd findet..." Der Bärenpelzträger drehte sich missbilliggend zu Fulcrum um. "Ich bin Jawlonosch Hallkyira Donnerruf, Du hast sicherlich Recht, dieser Schlitten ist unordentlich. Zeig her was für Pelze?" Während er sich die Pelze besah ruhten die Augen von etwa drei Dutzend Jägern, ein paar Dutzend Weibchen und inzwischen auch einiger höherrangiger Jägedrudelführer auf ihm und das war es was Fulcrum hauptsächlich beabsichtigt hatte. Jetzt war Aufmerksamkeit geschaffen und alle sahen die Menge an Beute und eine willentliche Fehlentscheidung hier würde den Ruf des Runenlesers schmälern. Zwar nur ein bisschen aber die Frage war ob der kleine Yarik ihm das wohl wert war.


    Die Entscheidung war schnell getroffen.


    "Hört Ihr Rudel! Yarik, hat außerordentliche Beute gemacht und sich dadurch seinen ersten Jagdnamen verdient. Er soll von jetzt an "Die Silberschuppe" gerufen werden! So sah und sprach ich Jawlonosh Hallkyria Donneruf und Ihr werdet es bezeugen!"


    Allgemeines Gejohle, Getrommel und Geklatsche bezeugten diese Entscheidung. Einige Weibchen verschwanden aus den Fenstern, Yarik hatte hoffentlich noch ein paar Reserven aber der Bursche war ja jung. Fulcrum ging rüber zum verwirrten Jungjäger und klopfte ihm auf die Schulter, "Alles Gute Junge und willkommen in den Reihen der Nahmhaften!" Yarik sah ihn immer noch verwirrt an "Danke! Aber..was für Pelze? Ich hatte..." Fulcrum drehte den einfach viel zu ehrenvollen und ehrlichen Jungen um und schubste ihn kurzerhand einer kräftigen schwarzhaarigen Schönheit entgegen die dankbar zugriff. Wäre doch schade wenn der Junge sich noch verplappern würde. Der Schlitten mit Fisch wurde in die Seitengänge gezogen wo es ans sammeln, zuteilen und haltbar machen der Beute ging, das mussten die Jäger hier nicht selber tun.


    Der Runenleser beäugte Fulcrum misstrauisch, die Berufenen Ursuns hatten feine Instinkte und er hatte deutlich das Gefühl das irgendwas nicht stimmte, konnte aber offenbar nicht festmachen woran es lag.


    "Na gut, dann zu Dir. Du bist ein Rudelführer? Ich habe Dich hier noch nie gesehen, was hast Du erbeutet?" Fulcrum zog seinen Schlitten vor. "Eine schöne Ladung feines Robbenfleisch, gut und gerne genug für eine Rudelwoche und die dazugehörigen Pelze für die Jungenhöhle. Nicht selber erjagt sondern eingetauscht gegen benötigte seltene Jagdausrüstung." Der Runenleser schaute auf. "Eingetauscht? In welchem Zusammenhang?" Fulcrum hatte diese Frage erwartet. " Die Nachtaugen wollen auf Gletscherwürmer gehen, hatten aber nicht die nötige Ausrüstung, jetzt können sie sich an dieser großen Beute versuchen." Jawlonosh dachte kurz darüber nach und zuckte die Schultern, nicht die übliche Art Beute zu machen aber akzeptabel. Er winkte der Pranke zu "ist gute Beute..."


    "Das Gletscherherz vom Rudel Hevlanosh hat gute Beute gemacht wie es seinem Namen angemessen ist!"


    Getrommel und Gejohle bestätigten auch dies. Fulcrum mochte es den Namen seines Rudels mal wieder hier ertönen zu hören, ein gutes Gefühl.

    Johanna schien sich von der Reaktion nicht tangieren zu lassen.


    "Ohhhh! Tanz! Wie wundervoll! Tanzen ist total förderlich für systemische Ungleichgewichte und muskuläre Defizite! Isabella! Desideria, kommt mal schnell her! Wir haben jetzt eine Tanzdozentin!!


    Zwei exakte Kopien von Johanna erschienen im Türrahmen. Genau die gleiche Haarfarbe, exakt dieselben Augen, sogar vereinzelte Sommersprossen schienen an derselben Stelle zu sein. jetzt strahlten Wandervogel drei paar grüne Kulleraugen Wandervogel hinter her und sie hörte ein aufgeregtes Tuscheln.


    An Ihrem Quartier vorbei kamen noch sechs weitere Türen, je drei pro Seite die genau wie ihre aussahen bevor der Gang in einem Treppenabgang endete.

    "Hallo! Äh..ich bin Johanna! Ich lerne hier Intramuskuläre Toleranzfluktuationen und Erweiterte Gefäßkunde! Äh..ja, das sind Gästequartiere, In der anderen Richtung ist der Vivisektionssaal. Was studierst Du denn hier? Ist das nicht toll das wir hier sein dürfen???