Posts by Frostie

    Hoi, Steffen sagte was davon das die schon da wären, ich hau ihn aber vorsichtshalber auf FB nochmal an, das Forum hier ist für die "junge Generation" wohl zu altmodisch.

    So, ich werde wohl oben genanntes Festival besuchen gehen, so es denn stattfindet.


    FEUERTANZ FESTIVAL 2021 - Concertbüro Franken (concertbuero-franken.de)


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    Einmal im Jahr taucht Abenberg in die Welt des Mittelalters ein: Dann bevölkern mehr Festivalbesucher als Einwohner das historische Städtchen in Mittelfranken. 2021 jährt sich das Feuertanz Festival bereits zum 20ten Mal. Ein schöner Grund zurückzublicken. Diese Retrospektive steht im Mittelpunkt des aktuellen Festivals. Viele wertige Einzelpunkte prägen das Jubiläums-Programm. Auf der Bühne findet ein Wiedersehen mit vertrauten Künstlern statt, die das Festival zum Teil von Anbeginn an begleitet haben. So werden mit nur einer Ausnahme alle Bands des allerersten Festivals wieder auftreten. Das Museum der Burg Abenberg erstellt eine Sonderausstellung „20 Jahre Feuertanz“. Und als Dankeschön für die vielen treuen Stammgäste werden einige Festivalkünstler zusätzliche Akustikkonzerte auf den Campingplätzen geben. Weitere schöne Details und Besonderheiten runden das Jubiläums-Programm ab.

    Künstler: Schandmaul, Subway To Sally, Fiddler`s Green, Letzte Instanz, Joachim Witt, Tanzwut, Corvus Corax, Schelmish, Pampatutti, Irdorath, Vroudenspil, Fuchsteufelswild, Delva u.a."



    Noch jemand Lust mitzukommen?


    Karten kosten um die 80 Euro.

    Ich habe vor mir eine Umhängetasche für Blasrohrpfeile zu bauen und in Anlehnung an die Bolzenköcher des Mittelalters die gerne aus Wildschein hergestellt waren habe ich dafür ein Tier aus Frosttal ersonnen das zur Umhängetasche umgebaut wird. Eine große Raubmade aus den heißen Quellen vor der Stadt in Frosttal. Als Ausgangsmaterial habe ich ein PVC-Rohr mit 15 cm Durchmesser genommen weils grad so rumlag. Daraus habe ich asymetrisch Teile ausgesägt und die in der gedachten Form einer großen Made mit handelsüblichem Heißkleber zusammengefügt.











    Nächste Schritte: Anfertigen und anbringen der Beine, herstellen des verzierten Tragegurtes und anbringen desselbe, sowie das einziehen in mehrere Schichten Flexipaint.

    Geschätzter Herr Baron von Eisenbach zu Axtfels.


    Zuvorderst dankt der Hohe Rat für die sehr umsichtige Vorwarnung vor Eurer Truppenbewegung. Nach einer Prüfung des diesbezüglichen Sachverhaltes komme ich, also vom Rat hierzu beauftragter Scriptor zu folgendem Schluss:


    Als imperialer Lehensbesitzer und Mann von Stand seid Ihr meinen Quellen zufolge in den Belangen Eurer Besitzung, des Gutshofes (ehemals) Freyfuß einem imperialen Vollbürger gleichgestellt. Einsichtnahme in die entsprechenden Statuten zu den Rechten und Pflichten eines freien Vollbürgers mit eigenem Land, dazu noch von Stande und mit dem quasimilitärischen Titel eines imperialen Ritters befügt spricht grundsätzlich nichts dagegen das Ihr eigene Haustruppen durch imperiales Gebiet führt. Im Umfange sollten diese, berücksichtigt man den Titel des Barons, die doppelte Größe einer Ritterlanze ( welche wohlfeil Zehn Bewaffnete zu Pferde oder wahlweise derer zwanzig Bogenschützen zu Fuß als solche beträgt) nicht in nennenswertem Umfang überschreiten. Für das Verhalten und die Gesetzestreue Eurer Männer seid Ihr wie jeder Befehlshaber natürlich vollumfänglich selber verantwortlich.


    Im Bezug auf das was Ihr als "Spezialisten" bezeichnet würde ich gerne noch etwas näher informiert werden, in welchen Künsten diese Spezialisierung denn zu finden wäre, hier finden unter Umständen Regelungen der Akademie von AnkoraGahn Anwendung.


    Euer Umsicht bezüglich der altbekannten Gefahr aus dem Westen wird wohlwollend zur Kenntnis genommen und grundsätzlich begrüßt. Wir werden dafür sorgen das die Wachmannschaften der Westlichen Türme über Euer Kommen und einen Übertritt ins fragliche imperiale Gebiet mit Sonderstatus informiert werden. Eine Minderung auf den Zehnt für bestimmte Güter ist in diesem zusammenhang sicherlich im Rahmen des Möglichen, hierzu würde ich aber zuvorderst tatsächlich die genaue Aufstellung einsehen wollen um die Sachlage prüfen zu können.



    Ruhm und Reichtum für AnkoraGahn!


    Hochachtungsvoll


    Ehrenbrecht Adalbert Waldinger

    Hoher Sciptor des Administratums

    (in Kopie an den Hohen Rat)

    Zwei der wachenden Ochotniks brachten den völlig erschöpften Wanderer hinter die eisigen Schutzwälle des hohen Passes und vorbei an den Dornen aus Gletscherfrost, über ausgeklügelte Fallgruben hinweg und den schmalen gewundenen Weg hinab zum Rand der Quellebene hinter dem Pass. In der Ferne umspielten Wolken aus Glut den grollenden Feuerberg, die glänzenden Schnitzereien der Stadt gleißten auf der anderen Seite der Ebene im Schein der Wintersonne und das Eisengebirge rahmte den blauen Horizont ein. Die Quellebene war wie immer etwas dunstig vom heißen Dampf der Kalkhaltigen Quellen die hier in großen flachen Höhlen unter dem Eis lagen und wie kleine Vulkane aus eigenem Recht in die kalte Luft dampften, dem großen Vater Feuerberg in der Ferne zum Trotze.


    Die Passwache hatte eine eigene kleinere Höhle unterm Eis mit einer Quelle zur eigenen Verwendung die täglich auf Quellschlangen und Gletscherspinnen kontrolliert wurde und daher einigermaßen vertrauenswürdig war. Mit Hilfe seiner beiden Begleiter schälte sich Fulcrum am Rand der Quelle aus den vielen Kleidungsschichten und stieg über das dicke Kalkgestein langsam in das dampfende Wasser. Er war so durchgefroren das er im ersten Moment dachte die Jäger wollten Ihn kochen, aber er erinnerte sich daran das dies normal war und schnell vergehen würde. Seufzend lies er sich langsam auf den flachen Boden am Rand der Quelle gleiten und saß einfach eine Weile bis zum Hals im weißen Kalkwasser während die vulkanische Hitze die Kälte aus seinem Körper trieb.


    Als er nach einer Weile wieder einigermaßen Klar im Kopf war wandte er sich suchend um..ah, da lag es. Die beiden Jäger hatte sein Jagdmesser an den Rand der Quelle in Reichweite gelegt bevor sie ihn allein gelassen hatten. Auch wenn man sie täglich prüfte, diese Quellen waren alle unterirdisch miteinander verbunden und es bestand zumindest die Möglichkeit das sich eine der weissgeschuppten Quellschlangen versuchte hier einzunisten, und diese nadelspitzen Reißzähne mochte man wirklich nicht im Oberschenkel (oder an noch ungünstigeren Stellen!) haben. Wenn man ganz still im Wasser saß war die Gefahr aber gering, man sah die feinen Wellen auf dem Wasser wenn sich so eine Schlange unter der Oberfläche näherte, ein Tier von zwei bis vier Schritt Länge konnte sich nicht im Wasser bewegen ohne das man das spürte. Die Spalten und Lücken in der Decke der Höhle waren alle leer, Spinnen würden sich in einer Höhle mit soviel Bewegung wie dieser hier nicht blicken lassen, dafür waren sie trotz Ihrer Größe einfach zu feige. Das Quellgebiet war deutlich sicherer als die Ebenen aber auch hier waren nicht alle Gefahren beseitigt worden. Zum Teil weil es einfach nicht möglich war alle Risiken zu vermeiden aber auch weil es nicht der Überzeugung der Menschen hier entsprach. Die Möglichkeit einer Schlange im Wasser sorgte dafür das die Jäger wachsam blieben. Das war Ursuns Weg.


    Eine gute Stunde später fühlte er sich wieder einigermaßen in der Lage zu neuen Bewegungen und Schwamm vorsichtig eine Runde im tieferen Bereich der Quelle, mied aber die weiter unten liegenden Wasserschichten, je tiefer man hier kam desto heißer wurde es. Ein Ochotnik der bei der Wache abgelöst worden war und sich auf dem Weg zurück in die Stadt machte ließ ihm eine Portion Trockenfleisch da die er auf Wache nicht gebraucht hatte und grüßte mit der Hand bevor er sich aufmachte. Sie alle waren schon durch die Öde marschiert und wussten was das bedeutete. Nachdem er etwas gegessen hatte und eine weitere Stunde in der Quelle später fühlte er sich langsam bereit den letzten Teil des Weges in Anspruch zu nehmen. Nach zwei Stunden auf dem heßen Felsen waren seine Sachen durchgetrocknet und warm als er sich mühsam wieder hineinschlug. Als erstes sah er nach seinen Waffen, schliff die Klinge seines Messers wieder scharf, Prüfte das harte Leder der Speerwicklung und den verbliebenen Knochendorn (der andere war ihm unterwegs irgendwo abhanden gekommen, sehr ärgerlich). Er konnte von hier aus auf dem Eis über die Quellebene zur Stadt wandern oder er wählte den unterirdischen Weg durch die Höhlen, der allerdings beschwerlicher und gefährlicher war. Auf der anderen Seite bestand auf dem Weg durch die Höhlen durchaus Aussicht auf Beute und ohne Beute in die Stadt zu kommen galt für alle Jäger als schlechtes Omen. Also war die Entscheidung getroffen und er wandte sich dem nächsten Höhlengang zu der in Richtung Sonnenuntergang lag. Wenn er Beute machen wollte musste er sich abseits der vielgenutzten Wege bewegen, dort wo sich die Tiere verbargen die Lärm und Bewegung der Menschen mieden.

    Der Marine-Daniel hat gut aufgepasst und ein echtes Schnäppchen gefunden das wir gerade vom Fleck weg gekauft und abgeholt haben.



    Das amerikanische Großzelt GPM (5x10 m) ist klassisch aufgebaut. ein Holzgestänge nebst zweier Holzmittelmasten tragen die Zelthaut. Das Zelt erhält mit soliden Stahlheringen und Abspannseilen hohe Standfestigkeit. Das Zelt besitzt zwei Eingänge und Öffnungen für äußere Warmluftgebläse. Material Zelthaut: imprägniertes Baumwollcanvas. Material Gestänge: Holz Maße 5 x 10 m Packmaße: 1 Palette 2 x 0,85 x 0,85 m, 160 kg 1 Bund Zeltstangen 3,3 x 0,7 x 0,7 m, 17 kg


    Wir sind somit jetzt Besitzer eines 160 Kilo Zeltes mit 50 Quadratmetern Innenfläche.

    Zeitgemäß zur aktuellen Problematik:


    Wer hat denn alles Online-Spielerunden am laufen, was spielt Ihr so und wer hat noch Plätze frei?


    Ich hab eine Online-Runde die aktuell Baldurs Gate 1 spielt und Thorsten, Dierk, Dierks Frau und Jörg und Eva Neuhaus enthält. Leider ist die Gruppengröße bei BG1 auf 6 begrenzt, daher ist die Runde aktuell voll. Sollten wir das durch haben und wieder klassisches P&P zocken (AD&D in der 2. Edition) dann sind aber sicher noch ein oder zwei Spielerpätze frei. Meistern würden Jörg und ich im Wechsel.



    Was ist noch so im Angebot aktuell?

    Viele Tagesmärsche später, Fulcrum hätte gewettet das es irgendwas um die hundert waren, näherte er sich endlich dem Rand der Frostöden. Jetzt blieb nur noch zu hoffen das es auch der richtige Rand war. Er hatte sich vor ein paar Tagen in einem Eisloch den Fuß bis auf den Knochen aufgeschnitten, das ganze grob zusammengenäht und mit Robbenfett abgedeckt damit der Blutgeruch keine großen Räuber anlockte, aber seine Heilkräfte griffen immer schlechter. Körperlich war er fast am Ende, wenn er sich jetzt noch verlaufen hatte dann wars das vermutlich gewesen und der launische Gulderon hätte schneller als erwartet recht behalten. Er hatte in Gletscherlöchern in schwindelnder Höhe nach Tschaika-Eiern suchen müssen um seine Vorräte aufzufrischen, und hatte fast nicht mehr die Kraft für den Abstieg gehabt. Ein paar Tage später hatte ein weißer Drache die Witterung aufgenommen und er hatte sich eine Ewigkeit frierend in einem Eisloch versteckt bis das Biest endlich aufgegeben hatte. Gestern hatte er den Schlitten zurücklassen müssen, er konnte ihn nicht mehr bewegen. Seis drum, es war ohnehin nichts mehr drauf das man hätte essen können.


    Er blinzelte durch die Schneemaske in die Ferne in der Hoffnung eine Landmarke zu entdecken die ihm bekannt vorkam. Seine gefrorenen Wimpern ließen kaum noch etwas erkennen und er zog Grunzend die geschnitzte Knochenmaske vom Kopf. Kopfschütteln und reiben mit den dicken Pelzhandschuhen bröckelten das Eis aus seinen Haaren und die plötzliche Helligkeit ließ seine Augen tränen. Ein schwer gepanzerter Krieger musterte ihn höflich in ein paar Schritten Entfernung. Ein Jagdmantel aus weißen Drachenschuppen hüllte ihn ein bis zur polierten Schneemaske und die lange Lanze mit der glänzenden Obsidianschneide erhob sich hoch über seinen Kopf. Axt, Tschaika und Jagdmesser hingen am prächtig verzierten Gürtel und seine Handschuhe waren mit runenverzierten Knochenplatten gepanzert die in einem feinen blauen Schimmer glänzten. Die Halskette mit dem Bärenkopf blitze in der Wintersonne. Dieses prächtige Bild vor der aufgehenden Sonne drohte Fulcrum zu überwältigen. War das ein Sendbote? Geschickt vom großen Bären um ihn zu holen? Waren die Prüfungen endlich vorbei? Sein Bein gab nach und Ächzend sank er hundert Jahre lang zu Boden.


    "Na Bruder, ist Dir nicht gut? Komm, Du hast es geschafft! Hier, trink was davon, das wird Dich auf die Beine bringen..."


    Heißer Kräutersud mit viel Honig gesüßt floss über seine Lippen und brachte Wärme in seinen Körper zurück. Ihm war schwindelig und einen Moment war ihm schwarz vor Augen bis sich die Umgebung endlich aufhellte. Dies war der Hohe Pass. Die Pforte zum Herzland des Bären, der Pfad zum ureigenen Herrschaftsgebiet der Menschen in Frosttal. Und der prächtige Krieger vor ihm war eine Passwache. Kein Sendbote Ursuns. Die Prüfungen waren noch nicht zu Ende...

    Na gut. Der Weg des Bären. Es war sinnlos sich über Dinge Sorgen zu machen die man nicht beeinflussen konnte. Es war sinnlos Angst vor dem Tod zu haben. Das Leben war es das man fürchten musste. Wenn dieser Ahn ihn ins Eis stampfen wollte, dann könnte er das wohl einfach tun und Fulcrum würde es kaum ändern können.


    "Jetzt pass mal auf Du kalter Bruder. Ich habe genug vom Spielen und habe noch einen weiten Weg vor mir um eine Aufgabe zu erfüllen. Ich habe schlechte Laune, ich fühle mich alt, das Land ist feindselig und jetzt tauchst zu meinem Glück auch noch ausgerechnet DU hier auf und verwechselst mich mit einem Ledersack für Deine Aufwärmübungen. Fang jetzt an Dich endlich wie ein würdiger Ahn zu benehmen, nimm das verfluchte Haumesser als meine DEMÜTIGE Opfergabe und gehst dann Deiner eigenen Wege oder zermansch mich an diesem Eisblock, aber hör auf mir auf die Nerven zu gehen!!"



    Eine unangenehm lange Stille folgte und der Jäger machte sich langsam Gedanken über sein letztes Gebet.



    Dann ertönte wieder dieses eigentümliche rhythmische ledrige Knirschen. Der Bastard lachte schon wieder. Dann drehte sich der massige Wiedergänger aus dem Weg und machte den Weg frei zum Schlitten. Dann schnappte mit einem krachen sein Arm nach vorne und die eisigen Finger öffneten sich. Der alte Waffengriff fiel zu Boden. Fulcrum grunzte und ging zum Schlitten, wühlte das Haumesser aus seinen Vorräten, zog es aus der geölten Scheide, drehte es mit dem Griff nach vorne und legte es in diese gefrorene Pranke die sich mit dem Geräusch einer Bärenfalle um den Griff schloss. In dieser Tatze sah das breite Haumesser eher aus wie ein längerer Dolche, aber immerhin schien der Griff gerade groß genug zu sein.


    "Gut, dann wären wir wohl soweit. Gute Jagd Ehrwürdiger Gulderon vielleicht sehen wir uns mal wieder in Ursuns Jagdgründen..."


    Schlecht gelaunt warf sich Fulcrum in das Brustgeschirr und zog seinen Schlitten wieder an um weiterzukommen.


    "LANGE WIRDS WOHL NICHT MEHR DAUERN SO GRAU WIE DEIN BART IST KLEINER MANN..."


    Die Stimme klang wie eine Granitscherbe von der Größe eines Kontinents die in einem tiefen Grab über blankes Gletschereis schabte.


    Das war doch wohl...Fulcrum warf sich überrascht herum und betrachtete eine leere Frostöde. Väterchen hatte sich schon wieder eilig davon gemacht.


    Schimpfend und fluchend drehte sich der Jäger wieder um und stapfte weiter. Gelangweilte und schwierige Untote, der Tag war eh schon im Bärenhintern...