Reise nach Pirmas

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    • Reise nach Pirmas

      Teliandra stand an der Reling des Schiffes, das sie von Mythodea Richtung Pirmas bringen sollte. Die See hatte sich endlich beruhigt.
      „Hoffentlich merkt mein Magen das auch bald“, dachte Teliandra. Cathair lag noch in der Koje. Nur wegen seiner Hochzeit hatte sie sich auf die Reise in dieses Land begeben, das für Cathair zu seiner neuen Heimat geworden war. Sie war schon sehr gespannt Tamina kennen zu lernen und zu sehen, was für eine Frau sich Cathair ausgesucht hatte.
      Sie musste schmunzeln, als sie sich erinnerte, dass einige gedacht hatten, dass sie Cathair heiraten würde… „Nein, das käme für mich nie in Frage...“ Natürlich war er inzwischen eine gute Partie, hatte sich vom Söldner zum Vogt vorgearbeitet, aber für Teliandra war er eher wie ein Bruder.
      „Und genau so protektiv wie einer“ erinnerte sie sich „Bis nach Münzquell ist er mir gefolgt, um auf mich ‚aufzupassen‘. Und nur mit Müh und Not habe ich es allein zu meinen Schneiderkursen geschafft.“
      Außerdem hielt Teliandra nicht viel vom Heiraten: „Die Männer erwarteten alle, dass man nach der Hochzeit brav daheim bleibt und sich fleißig um Haus und Kinder kümmert. Das kann ich mir bei weitem nicht vorstellen.“ Doch diese Hochzeit würde auch ihr Leben beeinflussen. Cathair würde jetzt andere Verpflichtung haben und Teliandra müsste sich nun überlegen wo sie ihr Weg weiter hin führen sollte.
      „In Pirmas bleiben? Nein… Pirmas ist zwar ein schönes Land…aber auch schön langweilig…und im Gegensatz zu Cathair hab ich mich dort nie heimisch gefühlt. Zurück nach Mythodea? Warum eigentlich nicht? Immerhin habe ich dort neue Freunde und lukrative Einnahmequellen gefunden. Auch wenn das Land an sich schon sehr verrückt ist…Doch wohin zurück genau?... Zuletzt war ich ja viel in Münzquell unterwegs, aber die neuesten Entwicklungen dort, gefallen mir so gar nicht…“
      Die Essensglocke unterbrach Teliandras Gedanken und sie begab sich wieder ins Schiffsinnere in der Hoffnung, diesmal endlich etwas bei sich behalten zu können.
    • Tilda schaute sich am Hafen um... "Hm? Mit dem Schiff also mal wieder in ein unbekanntes Land. Nun gut auf gehts".
      Sie läuft mit einer großen schweren Tasche bepackt das Schiff hoch. "Ich bin wohl etwas früh dran..." Sie wird in ihre Kajüte eingewiesen und setzt sich erst mal an den sehr kleinen Tisch. Einige Schreibarbeiten waren noch zu erledigen und das am besten bevor wir auf das offene Meer raus fahren.
      "Wie diese Hochzeit wohl wird?" Tilda war noch nie auf einer Adelshochzeit. Sie hatte sich extra noch neue Kleider nähen lassen, damit Sie dem Anlass entsprechend gekleidet war. Zu mindest hatte der Scheider ihr was passendes empfohlen.
      Cathair hatte sie nun schon einige male getroffen. Ein netter Ritter, manchmal leicht verstaubte Ansichten, aber das war ja nichts ungewöhnliches für Männer seines Standes. *kicher* Teliandra seine... ja, was war sie denn nun für ihn? Es gab Tage, da könnte man meinen sie seien Geschwister und an anderen wieder fast ein altes Ehepaar. Aber so ist das wohl, wenn man sich schon sehr lange kennt. *grübel*
      Tilda war sehr froh zu wissen, das Telianda auch bei der Hochzeit dabei sein würde. "Immer hin haben wir oft die selben Ansichten. Evtl kann sie mir ja die Gebäuche in Pirmas erklären." Von denen wusste Sie natürlich keine. Es waren auch nirgendwo Bücher darüber aufzutreiben, sonst hätte Sie sich besser vorbereiten können.
      Plötzlich fing es ganz schön an zu schwanken und die Essensglocke wurde geläutet. "Oh wir sind auf See! Na etwas Essen kann nicht schaden." Sie verlässt ihre Kajüte, auf dem Weg zur Kobüse... Plötzlich rennt Sie eine eine junge Frau. "Telianda?"
      Nara-Lya Rabenalt
      angehende und verwirrte Alchimistin und Forscherin aus Ankoragahn

      "Er konnte das Gift nur durch seine Manneskraft besiegen!" :stupid:

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      Tild Gänsekiel
      Schreiberin aus Valensdorf
    • "Oh, das gleiche könnte ich auch Fragen. Ich dachte mir ich Reise einige Tage früher an um Land und Leute kennen zu lernen." Auch Tilda hätte nicht damit gerechnet ein bekanntes Gesicht auf diesem Schiff zu sehen. Immer hin wollte Sie wirklich Land und Leute vorher kennenlernen. So oft bekommt man nicht die Gelegenheit in weit entfernte Länder zu reisen.
      Nara-Lya Rabenalt
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      Tild Gänsekiel
      Schreiberin aus Valensdorf
    • "Na ich begleite Cathair zurück nach Pirmas, der Bräutigam sollte ja am besten vor allen anderen da sein, meinst du nicht?", antwortete Teliandra, "besonders wenn man noch den Hochzeitsvertrag durchgehen muss". Sie grinste frech. "Soso und du willst Land und Leute kennen lernen? Nicht doch ein paar Geschäfte abschließen?..." Teliandra zwinkerte Tilda zu. "Bist du alleine unterwegs oder sind noch weitere Axtfelser an Bord?"
    • Im Laderaum des Schiffes tief unten war lautes Gepolter zu hören. Kurz darauf rannten zwei waage vertraut aussehende pelzige Gestalten an den beiden vorbei und sprangen die Laderaumluken hinunter.

      Kurz darauf war mehr Gepolter und einige Rufe zu hören.
      Bruder Fulcrum Alarich Gletscherherz
      Jagdrudelführer des Jagdrudels Hewlânosh



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      "Caprum non iam habeo"
    • "Ja, da hast du absolut recht, das sollte er." Sie lacht kurz. "Der Ehevertrag ist noch nicht unter Dach und Fach? Na wenn das mal nciht noch schief geht." Man hat ja shcon von den wildesten Dingen gehört und wie oft man sich bei solchen Vertragswerken nciht einig geworden ist.
      "Geschäft? Ich?... Na ja wer weiß" Sie zwinkert zurück. "Und nein, nicht das ich wüsste. Aber ich habe auch bis eben in meiner Kajüte verbracht."

      Nach dem Rempler raft sich Tilda wieder auf.
      ... "Oh ich glaub, deine Frage wurde eben anders beantwortet. Lass uns mal nachschauen gehen, was die wieder angestellt haben und wer es überhaupt ist." Ein leicht verzweifelter Blick huscht über Tildas gesicht... Immer dieser Jagdtruppp...
      Nara-Lya Rabenalt
      angehende und verwirrte Alchimistin und Forscherin aus Ankoragahn

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      Tild Gänsekiel
      Schreiberin aus Valensdorf
    • Auf dem Weg nach unten kam ihnen ein Mann entgegen der ihnen zwar persönlich unbekannt war, aber den Jagdmantel, das Messer und die Bärensymbolik eines Ochotnik der Frosttaler trug.
      Zusätzlich trug er noch einen stöhnenden Matrosen mit einem beachtlichen blauen Auge das schnell zuschwoll Richtung Deckaufgang mit dem er sprach.

      "Briderchen Warischki ist klein neugierig njet? Jetzt Warischki hat Flatschauge bolschoj...Na wird schon, wir besorgen jetzt Fisch zum drauflegen...."

      Hinter ihm war eine Laderaumtür zu sehen vor der ein weiterer Ochotnik stand. Hinter besagter Tür ging es offenbar immer noch geschäftig her, ein paar Satzfetzen waren zu verstehen

      "Dai mne Nosh, dawai!..AUA!", "Hehehe, Njet Apok....*BUMM*..PRUTPROKLAT!!"
      Bruder Fulcrum Alarich Gletscherherz
      Jagdrudelführer des Jagdrudels Hewlânosh



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    • Teliandra war Tilda gefolgt und schaute ihr über die Schulter. "Du hast recht, das sieht ganz nach Frosttalern aus, auch wenn ich den da eben noch nicht kenne... lass uns mal näher gehen und schauen was da schon wieder los ist. Kennst du zufällig den Kerl, der vor der Tür steht?"
      "Ein bisschen was zu den Pirmasensern kann ich dir gerne später noch erzählen. ... Hoffentlich schlagen sie gerade kein Loch ins Schiff" sagte sie und schob Tilda langsam vorwärts.
    • Den gabelbärtigen Ochotnik vor der Tür kannten die beiden ebenfalls nicht. Allerdings machte es nicht den Eindruck als hätte er vor sich von der Tür wegzubewegen auch wenn er (für einen Frosttaler) freundlich grinste.
      Bruder Fulcrum Alarich Gletscherherz
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    • Tilda lies sich leicht wiederwillig in Richtung der Tür schieben. Über die Schulter zu Teliandra gewandt "Ich kenn die auch nicht."

      "Hey du, was macht ihr da?" Tilda würde gerade alles dafür geben ihren kleinen Streitkoblen "Meinung" bei sich zu haben. Nur lag der noch in einer Ihrer Taschen.
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      Tild Gänsekiel
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    • (Der Matrose ist hoch an Deck getragen worden, WEG von der Tür zum Laderaum!)

      Harokins Grinsen erstarrte. Die Warmländerweibchen hatten mit ihm gesprochen! Sie hatten dem Tonfall nach sogar eine Frage gestellt...auf sowas war er nicht vorbereitet, das war UNFAIR! Wieso fragte das Weibchen denn etwas? Er war völlig sicher die traditionelle Begrüßung richtig vorgebracht zu haben, WOCHEN hatte er das geübt!! Das war er nicht gewohnt, in Frosttal stellten Weibchen einen rangniederen Ochotnik wie ihm keine Fragen, sie gaben höchstens Anweisungen. Was sollte er denn jetzt bloß tun? Hätte er sich bloß nicht für diese Reise gemeldet, das würde noch wahne in die Gletscherspalte rutschen alles. Das er nur einen Satz auf Warmländisch konnte machte die Sache nun auch nicht einfacher.

      Vielleicht wenn er etwas lauter sprach..?

      „GRÜSSE!!! ICH BIN HAROKIN SIEBEN SPEERE!!!“
      Bruder Fulcrum Alarich Gletscherherz
      Jagdrudelführer des Jagdrudels Hewlânosh



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    • Nun probierte Teliandra ihr Glück indem sie versuchte ebenfalls so laut zu sprechen: "SEID GEGRÜßT! ICH BIN TELIANDRA FLENDER UND WIR SIND FREUNDE VON FULCRUM ALARICH GLETSCHERHERZ. WAS PASSIERT DA HINTEN?" Dabei zeigte sie zunächst auf Tilda und sich selbst und dann auf den Laderaum. Zu Tilda gewandt sagte sie: "Meinst du er versteht uns überhaupt? Vielleicht ist er ja schwerhörig?"
    • Im Kosmos eines eher schüchternen und Narbenlosen Jägers der nicht gewohnt war überhaupt Aufmerksamkeit von Weibchen auf sich zu ziehen, geschweige denn von mehreren gleichzeitig und dann auch noch mit Gesprächen und so kam die aktuelle Situation einer mittleren Kernschmelze gleich. Panisch durchzuckte Harokin der Gedanke das ja durchaus bereits eine Paarungsaufforderung gefallen seien könnte ohne das er das mitbekommen hätte. Um Ursuns Willen! Er steckte bis zum Hals in Schwierigkeiten wenn ein Runenleser das rausbekam! Er könnte sich einfach vorsorglich mal hinknien und die Paarung anbieten..? Aber dann fiel ihm wieder ein das die Warmländer unglaublich umständlich in ihren Vereinigungsritualen sein sollten, vermutlich würden die beiden besonders kompliziert aussehenden Weibchen vor ihm das auch nur wieder falsch verstehen. Ihm gingen die Alternativen aus, die Warmländerinnen erwarteten offensichtlich irgendeine Art von Antwort von Ihm. Warum war Vladmir eigentlich weggegangen mit diesem dummen Warischki? Konnte der sich nicht bitte beeilen und wiederkommen??.

      Ratlos fingerte er an seinem abgenutzten Jagdmesser herum und blickte gehetzt an den beiden Weibchen vorbei...Doch von Vladmir war nichts zu sehen.


      Während Harokin kurz vor einer Panikattacke stand hockte Vladmir oben an Deck versteckt neben der offenen Eingangsluke und folgte neugierig dem Wortwechsel während er verzweifelt versuchte sich das Lachen zu verbeißen.
      Bruder Fulcrum Alarich Gletscherherz
      Jagdrudelführer des Jagdrudels Hewlânosh



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      "Caprum non iam habeo"
    • Immer noch verwundert über die (nicht) Reaktion des Mannes vor ihr. "... Ja, da hast du wohl recht."
      Sie wendet sich noch mal an den Frosttaler "WIR GEHEN NACH OBEN. WILLST DU MITKOMMEN, HAROKIN?"

      Tilda drehte sich auf dem Absatz um und lief los ohne groß eine Reaktion abzuwarten. Sie sah ihre Frage so wie so eher Retorisch. Da Sie keine Reaktion erwartete.

      An Teliandra gewandt "Versteh mir einer die Frosttalen. Und was mach die hier?" Nach denklich am Kopf/Hutz kratzt.
      Nara-Lya Rabenalt
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      Tild Gänsekiel
      Schreiberin aus Valensdorf
    • An Deck lag der immer noch jammernde Matrose an der Reling und hatte inzwischen einen noch recht frisch aussehenden Fisch auf den Augen liegen.

      Daneben stand betont unauffällig der Ochotnik der ihn hochgetragen hatte. Ein drahtiger Mann der in den Warmlanden um die 40 Jahre sein mochte, aber bei Frosttalern war das schwieriger zu schätzen, die Gesichter alterten schneller im stetigen Eiswind. Neben einer mit Knochenplatten besetzten dicken Lederrüstung trug er einen Brustgurt mit Wurfklingen, eine Handaxt im Gürtel und eine beachtliche Keule die aus einer Art poliertem Hauer gemacht zu sein schien und aufwändig mit Schnitzereien verziert war. Außerdem fanden sich an diesem (im Gegensatz zu Harokin) einige Jagdtrophäen in Form von Reißzähnen, Klauen und einer beachtlichen Sammlung an Narben.

      Er stieß den jammernden Matrosen mit dem Fuß an.

      "Na Briderchen Warischki? All gut? Schmerz besser..?"
      Bruder Fulcrum Alarich Gletscherherz
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    • Teliandra näherte sich dem Matrosen und ging bewusst auf die Seite gegenüber des Frosttalers. Sie nahm wahr, dass dieser wohl besser ihre Sprache verstand als sein Freund im Laderaum. Sie musterte ihn kritisch und wandte sich dann an den Matrosen. Dabei probierte sie möglichst nicht durch die Nase zu atmen. Auch wenn der Fisch relativ frisch zu sein schien, hatte er durchaus seinen Eigengeruch und ihr Magen war immer noch flau. "Hey Matrose, was ist dir denn im Laderaum zugestoßen?" fragte sie und lies den Frosttaler mit seinen vielen Waffen nicht aus den Augen. Ihre rechte Hand blieb derweil in der Nähe ihres Dolches. Sicher war sicher...