Posts by Lazhud

    "Dann wünsche ich Euch dort alles Gute. Ich muss jetzt noch die EInladungen für den Treueschwur in einer Woche erstellen. Da sehen wir uns dann wieder ... im feinsten Gewand!"

    Er nickte nocheinmal in ihre Richtung, nahm dann Papier und Feder zur Hand.


    Und hinter ihr klickte die Tür wie von Geisterhand und sprang einen Spalz auf.

    Er lächelte und nickte.
    Er hob den Finger, der gebot zu warten, stand auf und ging zu einem Regel. Sein Finger ging an den Büchern entlang. "Da ist es ja!"

    Er zog ein Buch hervor. Dann überlegte er und zog noch zwei weitere Bücher hervor.

    Er ging zum Tisch und legte die Drei Bücher vor ihr nebeneinander hin, die Titel waren: "Rechtsbuch von Ankoragahn", "Das Gerichtsbuch des Ankoragahnischen Imperiums" und "Richtbuch von Ankoragahn".


    "Hierin stehen die Rechte die ein jeder hat.", dabei tippte er auf das Rechtsbuch.

    "Hierin", er tippt auf das Gerichtsbuch, "stehen die vier Gerichte, die wir haben und der Hohe Rat ist kein Gericht. Zwei von uns können aber als Schöffen zugelost werden, wenn der Imperiale Gerichtshof tagt. Für einen Ritter tagt der aber nicht, es sei denn es handelt sich um Hochverrat."

    "Und hierin steht was wir unter Hochverrat verstehen.", dabei tippte er auf das Richtbuch.

    "Ich leihe sie euch, falls Ihr eure Ausgaben nicht dabei habt. Ihr könnte Sie mir in den Nächsten Tagen zurückgeben oder zurücksenden.

    Er setzte sich wieder.

    "Und wir sitzen in der Regel im Angesicht des Angeklagten zu Gericht. Da könnt ihr Herrn Raffael fragen, ich glaube er hat schon Erfahrungen damit."

    Ich werde morgen die Sache an das Hochgericht in Karan tragen, damit keiner der Angelklagten verlangen kann, nicht vor ein Niederes Gericht gestellt zu werden."

    Er schrieb ein paar Zeilen auf einen Zettel.

    "Aber seien wir ehrlich. Wir benötigen die Zeugen und wahrscheinlich will sich das Hochgericht zuvor mit dem Fall befassen. Und wenn Alric in der Akademie ist, müssen wir die Nachricht dorthin und ihn hierher bringen, was wohl 14 Tage dauern wird.Anschließend müssen wir die möglicherweise Angeklagten finden udn vor das Gericht beordern." Er öffnete entschuldigend die Hände.

    "Ich denke, wenn die Anklage erlassen wird und die Verhandlung stattfinden soll, wird das allein aufgrund der Entfernung schrierig werden das in einem Monat zu schaffen."


    Er stand auf.

    "Aber vielleicht sollten wir die Lehnsübergabe und den Treueschwur wieder zeremoniell bestätigen. Ich denke zur Zeit sind ein halbes Dutzend Ritter in der Stadt, ich glaube das kann ich in zwei Tagen im Rat besprechen. Ich lade euch schon vorab in drei Tagen ein, die Lehensübergabe und den Treueschuwr öffentlich zu zelebrieren." Er nickte sich zustimmend zu. "Ihr habt gute Ideen. Manchmal vergessen wir vor lauter Moderne die alten Riten.


    "Danach könnt ihr dann unbesorgt zu dem Turnier reisen." Er ging um den Tisch und stand neben ihr. "Ach eine Bitte, habt ein Auge auf Rollo Schnellhand. Er will sich wohl als Ausrufer und Ankündiger von Ritter Fulcrum versuchen, was ich sehr begrüße. Aber er hat noch keinerlei Ausbildung als Persevant. Ich möchte nicht, dass andere Herolde seine Ambitionen falsch verstehen. Ein guter Streiter ist noch kein Ritter von Rang und Namen und ein ambitionierter Ausrufer kein Herold. Ihr versteht?"

    "Ach hättet Ihr sie nur begleitet."

    Er atmete tief durch.

    "Genau die Gedanken sind es, die ich von ... Rittern ... Adeligen und allgemein unseren Beamten und Offitzieren erwarte. Wenn ich dem Gegenüber nicht vertrauen kann, dann muss ich den überwachen und wie ihr richtig gedacht habt, dann begleiten."


    Er nahm einen Schluck, schaute nach oben udn dachte nach.

    "Und so ... erregt, wenn ich das sagen darf, wie Eure Worte gerade sind, weil Ihr euch angegriffen gefühlt habt ... so stellt euch einen Bürger vor, der diese geschicht nur hört. Wie soll der entschieden, welcher der drei Ritter korrekt und welcher nicht korrekt gehandelt hat."

    Er schaute ihr tief in die Augen.

    "Was macht, nicht für mich oder das Gericht, den Unterschied aus, wenn man nur die Geschichte der zwei Vorkommnisse hört?"

    Er ließ die Worte wirken.

    "Wir haben Euch nicht umsonst das Lehen zukommen lassen. Wir haben uns über Euch erkundigt und an Eurer Tapferkeit gibt es keinen Zweifel, das kann ich Euch versichern. Nur seid Ihr nicht nur ein Offizier, der im Krieg Soldaten führt oder die grenze bewacht. Ihr könntet auch einem Gericht vorsitzen und da kommt es eben nciht auf Tapferkeit an, sondern auf Vertrauen und Leumund."

    Er nickte, hoffte vielleicht eine kleine Rückmeldung in ihrer Mimik zu erhaschen.


    "Und der Punkt das vor Gericht zu bringen, ist wichtig. Denn ob Adel oder Pöbel, Ritter oder Räuber, das Gesetz gilt für alle, nicht immer gleich, aber es gilt. Und ein paar Prizipien, wie die Verlässlichkeit auf Vereinbarungen mit AnkoraGahn sind die Grundlage unseren Handels. Wir sind nciht die Guten oder Bösen, wir sind verlässlich und vertrauensvolle und rechtschaffenene Vertragspartner.

    Man kann sich darauf verlassen, dass wir Orks und untotes Gezücht verfolgen. Man kann sich darauf verlassen, dass es hier keine Sklaverei gibt, aber Vereinbarungen muss man einhalten und manchmal muss man auch einen Konflikt mit jemandem beilegen, den man nicht schätzt."

    Er blickte zu einer Karte an der Wand.

    Dann schaute er wieder zu Frau von Spenge:

    "Und nun komme ich nochmal auf die eingangs gestellte Frage zurück und ich meine hiermit nicht nur den letzten Vorfall.

    Was soll ich mit unserer Ritterschaft machen?

    Wie kann ich sicherstellen, dass Ritter, wie Ihr, die richtige Entscheidung treffen, ihr Wort halten und ... wenn etwas scheif läuft, so wie Ihr hier, die Verantwortung übernehmen.

    Denn wenn das Kind schon in den Brunnen gefallen ist, dan ist es zu spät und dafür haben wir nun zwei Beispiele. Und ... ich möchte keine weiteren."


    Er lehnte isch erwartungvoll zurück, lächelte milde und legte die Fingerspitzen zusammen.

    Werter Rollo Schnellhand,


    ich habe Kunde erhalten, dass Ihr bald mit Ritter Fulcrum Alarich Gletscherherz zu einem Turnier reisen werdet und seine Vorstellung als Ausrufer übernehmen werdet.


    Es freut mich, dass Ihr euch so gut in die Eigenarten der Warmländer einbringen wollt.

    Falls Euch diese Art der Tätigkeit zusagen sollte, finde wir sicher Möglichkeiten, dass Ihr sieben Jahre an der Akademie oder Im Palast ausgebildet werdet um anschließend sieben Jahre als Persevant einen Herold zu begleiten.

    Wenn Ihr dann Euer neues Handwerk versteht, bin ich mir sicher, dass Ihr in die Reihen unserer Herolde aufgenommen werden könntet.


    Aber das Leben eines Herolds wäre ganz anders als euer bisheriges. Habt ihr bisher Probleme handfest gelöst, ist der Herold unbewaffnet und wendet keinerlei Gewalt an. Ihr würdet dann auf Eure Worte und Weiheit vertrauen und darauf, dass die Gemeinschaft der Herolde zusammensteht, unabhängig der Herkunft und der Region. Die Herolde, die mit strengem Kodex den Status als geschützte Person aufrechterhalten und dafür sorgen, dass die verfolgt werden, die den Status nicht achten.


    Wie Ihr lest, eine ganz andere Welt als die, welche Ihr kennt.


    Ich bin allerdings sehr daran interessiert zu erfahren, wie Ihr die kommendne Aufgabe erlebt habt und ob Ihr Euch mehr vorstellen könnt.

    Ich könnte mir Euch gut als Herold der Frostöden vorstellen, aber es wäre eine sehr große Änderung.

    Daher bin ich gespannt in einigen Monden von Euren Erfahungen zu lesen.


    Und es spricht nichts dagegen in Eurer eigenen Art als Ausrufer Ritter Fulcrum Alarich Gletscherherz anzukündigen.


    Falls Ihr für Eure kommende Aufgabe noch etwas benötigt, so schreibt mir, und ich werde sehen wie ich Euch unterstützen klann.


    Mit friedlichen Grüßen
    Baron Lazhud Kassar von Eberfels

    Ratsherr und Wappenkönig von AnkoraGahn.

    „Ehrlichkeit, Gerechtigkeit und Barmherzigkeit sind immer Eure Leitlinien ... gewesen? Warum gewesen?“
    Er schiebt ein paar Blätter auf dem Tisch zurecht.

    "Was meine ich damit.
    Ich habe hier drei Ritter, von denen ich etwas anderes erwartet hätte.

    Zunächst einmal kann ich darauf zählen, dass ein Ritter zu seinem oder ihrem Wort steht. Versprecht Ihr mir, dass ich das Geld bekomme, wenn ich die Gefangenen zurückgebe, dann ist das ein ganz normales gebaren. Im Buhurt werden Gefangene gemacht und gegen Lösegeld freigelassen. Und wenn ich im Krieg einen Ritter gefangen nehme, dann kann ich den auf Ehrenwort freilassen um das Lösegeld zu besorgen. Der fährt heim und kommt mit dem Lösegeld zurück, denn wenn nicht ist sein Wort nichts mehr wert, nirgends."


    Er schaut ihr eindringlich in die Augen.


    "Was ist der Unterschied zwischen einem Ritter und einem Handwerker? Wenn ich ihnen nicht vertraue, mache ich keine geschäfte mit Ihnen. Und der Handwerker hat etwas gelernt, was einem immer hilft, in guten wie in schlechten Tagen. Brot backen, Dach decken, Hufeisen schmieden..."

    Er hebt das Glas: "Wein keltern!"

    "Aber was kann der Ritter? Er sollte das Vertrauen seines Herrn oder seienr Herrin haben. Ihr solltet mein Vertrauen haben, dass ich Euch eien Aufgabe gebe und Ihr sie nach besten Wissen und Gewissen ... Ehrlich, Gerecht und Barmherzig ausführt und trotzdem in dem Sinne, den ich verlange.
    Wenn in der Fehde das Daorf zu berauben ist, dann habt ihr dort das Vieh wegzutreiben oder die Ernte mit den Karren zu nehmen. Ihr müsste die Dorfbewohner nicht angehen und wenn Ihr mit sagt, dass Ihr nur die Hälfte des Korns nehmen konntet, damit die Dörfler im Winter nicht hungern, dann wäre das barmherzig.

    Und wenn euch jemand nach eine Geleit fragt, dann fragt euch, ob Ihr den Personen vertraut."


    Er stand auf und schritt langsam um den Tisch.

    "Und wenn ihr ein Schreiben ausstellt, dass der Träger freies Geleit genießt, sollte man dann nicht darauf vertrauen können, dass euer Wort gilt? Was wäre das Papier wert, wenn man eurem Wort nicht vertrauen kann? Wozu wärt ihr dann außerhalb eines Krieges oder eine Fehde zu gebrauchen?"
    Bei den letzten Worten, hatte er die Hände auf ihren Schultern und flüsterte dann in ihr Ohr:" Kann ich euch selbst in der Schlacht noch vertrauen, wenn andere es nicht einmal im Frieden konnten?"


    Er ging weiter um den Tisch herum und setzte sich wieder.

    "Jetzt versetzt euch in die Lage eines ehrbaren Kaufmanns, der über euer Gebiet reist oder durch das Grenzgebiet. Der gehört hat, was dort passiert ist. Wie soll er sich euch gegenüber verhalten. Kann er auf euer Wort vertrauen? Kann er auf das Wort jeden Ritters vertrauen?"


    Er nahm noch einen Schluck.

    "Das meine ich damit. Was soll ich mit unseren Rittern machen ...?"

    Er nickt, langsam und bedächtig.


    "Freies Geleit ... Euch ist schon bewusst, dass man dies an Bedingungen knüpfen kann?"
    Er blickte auf.
    "In eurem Falle hätte ich das der Einfachheit halber auf mögliches Unrecht vor der Niederschrift begrenzt. Natürlich ist so ein Brief kein Freibrief weiter Unrecht zu begehen. Aber manchmal bekommt man nur so eine Zeugenaussage, wenn sich die Person sicher sein kann, dass man sie nicht direkt wegen eines anderen Vergehens verhaftet, falls es sich in die betreffende Stadt begibt.

    Aber wenn die ... Freischärler nanntet ihr sie, sich mit solchen Begriffen auskennen, ... dann gehe ich davon aus, dass sie sich einen Spaß erlaubt haben, mit der Behauptung unterwegs Unrecht zu verüben.

    Ich meine, wenn jemand einen anderen Bestiehlt oder Niederschlägt, da wird ein treuer Bürger des Landes ersteinmal einschreiten und das unterbinden, evtl. den Angreifer sogar töten, bevor er fragt. 'Oder haben sie ein Schriftstück, dass euch das erlaubt?


    Käme euch in den Sinn, wenn ihr Unrecht anprangern wollt, euren eigenen Standpunkt durch Straftaten zu schwächen?"

    Er rieb sich das Kinn.


    "Was sollte ich denn eurer Meinung nach mit unserer Ritterschaft machen oder nehmen wir die hier beteiligten Ritter?"

    Ihr Gesprächspartner schrieb etwas nieder.
    "... verstehe ..."


    "Kann ich es so zusammenfassen, dass vor Jahren ein Ritter im Imperium sein Versprechen gebrochen hat und Leute umbrachte, so dass zwei Ritter im Imperium darüber ein Schreiben verfasst haben und anschließend ihrerseits die Zusage gebrochen haben ein weiteres Schriftstück über 'Freies Geleit' zu erstellen und stattdessen mindestens ein Ritter im Imperium den heiligen Schutz des Herdfeuers entweiht hat, wie es der Imperator immer anbot?"


    Er tippte mit der Feder an den Mund.


    "Es ist nicht gut um die Ritter im Imperium gestellt, oder?"

    "Ich verstehe!"
    Er nahm einen zweites Blatt, schrieb nur eine Zeile und zog an einem Seil hinter dem Stuhl, welches von der Decke hing.

    "Dann bleiben wir doch einfach in diesem Jahr. Wie war das. Ihr habt dieses Schreiben", er hielt einen Brief hoch, "erstellt."


    Er hatte den Satz noch nicht beendet da kam aus einer Seitentür eine Frau herein, ging direkt zu Ihm und senkte ihren Kopf zu seinem.

    "Alrik finden und mir mitteilen, wo er sich befindet."
    Damit gab er den Zettel an die Frau, die kurz nickte und direkt wieder durch die Tür verschwand.


    "Wo waren wir? Ach ja, dieses, Jahr und dieser Brief. Wie ging es weiter?"

    "Also ihr ward bei dem Geschehen um den 'Mord' zugegen.
    Könnt ihr also auch bestätigen, dass es die Zusicherung des 'Freien Geleits' gab?"


    Er zog ein Blatt näher, und tunkte die Feder in die Tinte.


    "Und bei dem ... sagen wir ... dem Umstand, dass sich die Dinge von der Verhandlung und Zusicherung änderten, ward Ihr dann nicht in der Nähe?"

    "Ja, die Hütte kenne ich, da war ich vor Jahren auch mal zu eben einer solchen Jagd."
    Er goss aus einer Karaffe in zwei Gläser und schob ihr eines herüber.
    "Ich interessiere mich zum einem für die letzte Jagd und eine frühere Jagd."
    Er lächelte.
    "In beiden Jagden spielen ... 'Ritter' ..." die Anführungszeichen rund um das Wort Ritter waren deutlich zu hören, "eine besondere Rolle.
    Und zu beiden Jagden liegen mir Schriftstücke vor. Eines trägt Euer Zeichen und ist wohlmöglich von Eurer Hand geschrieben. Und es geht über einen anderen 'Ritter' ...". Da waren wieder diese Anführungsstriche, unausgesprochen, aber klar zu verstehen.

    "Ich nehme sogar an, das Schriftstück habt Ihr auf der letzten Jagd verfasst. Und es geht mir mehr um die lebenden Menschen bzw. die kürzlich verstorbenen. Geistergeschichten haben wir uns für ein andermal auf."


    Er nahm sein Glas, prostete ihr zu: "Also?"

    Dann trank er einen Schluck und lehnte sich entspannt zurück.

    An den Wänden standen jede Menge Regal mit Schritrollen und Bücher und direkt neben der Tür zwei lebengroße Statuen gerüsteter Krieger in Vollplatte.

    Zum Schreibtisch wares fast zehn Meter und der Schreibtisch war massive und mindestens drei Meter breit und mehr als einen Meter tief.

    Dahinter wirkte der Mann fast klein.


    Er wies mit der Hand auf einen Stuhl auf ihrer Seite des Tisches.


    "Frau von Spenge. Schön Sie endlich persönlich kennenzulernen. Nehmen Sie Platz."


    Und kaum, dass Sie einen Schritt in Richtung des Tisches gemacht hatte, ergänzte er: "Gelesen habe ich ja schon reichlich von Ihnen, insbesondere heute.

    Ein Brief von euch, ein Brief über euch und ein Bericht, der beide Begenheiten zusammenfasst."

    Er legt die drei Schriftstücke nebeneinander und dann übereinander und legte sie dann in eine Schublade auf seiner Seite.

    Dann nahm er ein neues Blatt und eine Feder.

    "Aber das sind ja nur Papiere. Ich möchte von euch hören, was vorgefallen ist."

    Er stippte die Feder ins Tintenfass: "Und lasst keine Einzelheit aus!"

    Er schaut sie lächelnd an ... zumindest der Mund lächelte...

    Ein Bote, der zuvor noch die Treppe hinaufgeeilt war, öffnete die Tür, verbeugte sic in den Raum, verbeugte sich tief und schloß die Tür,

    Er wand sich zu Frau von Spenge.
    "Sie werden gleich hineingerufen!"
    Dann verbeugte er sich vor der Dame und ging wieder.

    Es blieb nur Frau von Spenge und eine Wanduhr, die unablässig tickte.

    Tick, Tack, Tick, Tack ...

    Nach etwa zehn Minuten auf der Uhr, bemerkte der aufmerksame Zuhörer, dass die Ticks und Tacks nicht gleichmäßig waren. Im Verlauf einer Minute kamen dei Ticks immer langsamer udn die Tacks immer schneller, bis zum Ende der Tack fast den Tick überholte und beim Fortschritt des Zeigers, alles wieder von vorne begann.

    Wirklich zermürbend.

    Vor allem da etwa alle drei Minuten sich der Rhythmus wieder änderte.

    Einfach nciht hinhören ...

    Der Beamte schaute in seine Tasche, als er das Ratsgebäude verließ, was er heute essen wollte. Er schaut hoch, sah Frau bon Spenge, machte auf dem Absatz kehrt und ging zügig wieder ins Gebäude zurück.

    Und dabei hatte er so einen Hunger.

    Er ging rechts zum Tishc des Wachhabenden, nahm dess Feder und schrieb etwas auf.

    Er schnippste einen der Rastboten heran, gab ihm das Schreiben, und ging etwas weiter und versteckte sich hinter dem Säulengang.


    Das Problem würde ihn nicht von seiner wohlverdienten Pause abhalten.

    Sein Magen knurrte.


    Der Rastbote eilte derweil die Treppen zum Wappenkönig hinauf.

    Der spezielle Beamte des Administratums nahm die Briefe und ging sie durch. Die msiten hatten ein Siegel in Form eines Skorpions.

    Er öffnete und sortirte die Briefe, je nachdem ob sie Informationen aus dem Ausland oder Inland enthielten.

    Einer fiel ihm besonders auf.

    '... bereits auf dem Wege ... weiter Brief im Zulauf ... Ermordung ...' seine Augen wurden größer.

    Er legte den Brief zur Seite.

    Als er fertig war, lieferte er die beiden Stapel an die entsprechenden Empfänger, richtet sein Wams trat vor die Tür und klopfte.


    "Ja?"

    Er öffnete und eilte zum Tisch des Wappenkönigs. Er nickte kurz und übergab ihm stumm den Brief.

    "Hmm ... ohh ... ooohhhhh ..." der Wappenkönig schaute auf. "Zuverlässige Quelle?"

    Der Beamte nickte.

    Der Wappenkönig rieb sich das Kinn. "Danke!"

    Der Beamte nickte erneut, drehte sich um und war froh, dass er schnell das Büro verlassen konnte.

    Die sind mit den Booten aus Mythodea abgereist. Sie sind kein Siegel mehr, das Land ist auch untergegangen.


    Ich weiß nicht, ob und wo die nun eine Heimat gefunden haben.


    Einige von denen tauchen immer mal wieder auf Mythodea auf, z.T. als Unterlager im Süden.

    Wir wohnen ja nun in Münzquell ein siegelfreies Lager.

    Da es diesmal (glücklicherweise) am äußersten Ende war, wird es wohl beim nächsten Mal näher dran sein.