Posts by Frostie
-
-
Der Wirt bringt die Neuankömmlinge zu einem der Tische im Gastraum. Es ist gut gefüllt was ein gutes Zeichen sein dürfte was die Qualität des Bieres angeht. An den anderen Tischen sitzen im Gegensatz zur Feierhalle auf der anderen Platzseite einige recht kostspielig gewandete Personen und die gelegentlich dazwischen sitzenden breiten Genossen in Kettenpanzern und beschlagenem Leder haben praktisch ein Schild mit "Leibwächter mittlerer Preisklasse" auf der Stirn.
"Jaaaa, also das trifft sich recht gut, sofern Ihr im richtigen "Andelsgeschäääft" seid (Er versagt kläglich dabei den bretonischen Dialekt zu kopieren)." In der Messehalle auf der anderen Seite des Platzes findet übermorgen eine Gewürzmesse statt und so ziemlich jeder Gewürzhändler des Imperiums der auf sich hält ist hier oder in einem Gasthaus in der Nähe zu finden..die meisten natürlich hier, denn die anderen Gasthöfe sind völlig überteuert und im Gegensatz zum Adel wird man als Händler halt nicht reich wenn man viel Geld ausgibt. Das hier sind im Prinzip alles wohlhabende bis reiche Peffersäcke. Fast alle Einheimisch bis auf die in der linken Ecke dahinten, die kommen von weiter weg."
Am Tisch angekommen gab es erstmal einen Korb frischen Brotes gereicht mit Butter und Salz, offenbar eine städtische Kopie des Willkommensritus den man im Norden pflegte. Aber vier Krüge mit Zwergenbier folgten direkt danach, was eine "Karaffe" war wusste hier anscheinend niemand. Die Krüge waren allerdings nicht eben klein und das Bier wie zu erwarten ziemlich stark mit einem honigartigen Nachgeschmack, viel würde man davon nicht trinken können ohne sehr bald UNTER dem Tisch zu liegen.
Am Nebentisch auf der einen Seite versuchte sich gerade einer der Peffersäcke im Armdrücken gegen einen seiner vernarbten Leibwächter der sich einen Bonus vediente indem er perfekt abgestimmt verlor als einer der hübscheren Schankknechte vorbeikam. Er war mit den Vorlieben seines Dienstherren offenbar bestens vertraut.
Am Tisch auf der anderen Seite (der ebenfalls "linken Ecke" mit den Fremdländern gehörte) saßen zwei eifrig diskutierende Kaufleute mit jeweils zwei Aufpassern die aus einer anderen Preisklasse stammten. Roland hatte schon von sowas gehört, die hier trugen maßgeschneiderte 5-Lagen-Harnische die für den unerfahrenen Beobachter wie förmliche Kleidung wirkte und mit dem Abzeichen einer ...hm...Goldmünze oder einer Art goldenem Ball verziert waren. irgendwie wirkte das Gesamtbild östlich angehaucht. Roland fühlte sich an wohlhabende Kisleviten erinnert.
-
(Kein Problem, ich arbeite mit dem was ich kriege XD)
Die Gassen Karans sind offensichtlich alt, diese Stadt hat schon viele Generationen kommen und gehen sehen, die Steine des Pflasters sind tief in den Boden eingesunken und abgenutzt. Im Kontrast dazu wirkten viele der Gebäude rundherum relativ neu, es sieht so aus als habe die Stadt in den letzten 20 bis 30 Jahren einen Aufschwung erlebt. Es sind hauptsächlich Menschen auf den Straßen unterwegs, auch Zwerge sieht man gelegentlich wobei diese keine Reisenden sondern Anwohner zu sein scheinen.
Der Weg zum Vergnügungsviertel mit den Tavernen und Gasthäusern führt durch das Marktviertel und da ist noch mehr los. Es wird viel gehandelt hier, Stoffe, Metalle, verarbeitet oder roh, allerlei Gewürze, Spielzeug, alles was sich in einer Stadt dieser Größe an den Mann oder die Frau bringen lässt.
Obwohl recht viel los ist gibt es anscheinend wenig Ärger, was auch daran liegen könnte das man nie lange suchen muss um einen der Blauweißen Wappenröcke mit Axt und Amboßwappen der Ordnungskräfte zu sehen. Waren das Büttel? Soldaten? Stadtwächter? Keine Ahnung, aber sie schienen die Lage im Griff zu haben.
Einer der Träger lässt verlauten er habe da einen Schwager der ein Gasthaus habe, den "Eisernen Eber" und das er leidlich saubere Betten in Zimmern und gutes Bier anbieten würde. ....ansonsten kenne er aber auch ein Gasthaus mit einem Schlafsaal wo alles etwas preiswerter wäre...Aber erstmal solle man sich den Eisernen Eber ansehen.
Hinter dem Marktviertel kam man sodann in das etwas verwinkelte Vergnügungsviertel der Stadt. Auffällig war das es zumindest auf den ersten Blick keine als solche zu erkennenden Hurenhäuser gab wie in anderen Städten. Von der offensichtlich kostspieligeren Hauptstraße abbiegend führten die Träger sie tiefer in die Seitengassen bis sich ein kleiner Platz eröffnete an dem auf jeder der vier Seiten ein Etablissement zu finden war. Auf der Nordseite gab es eine Art offene Trinkhalle mit großen Holztischen an denen gewürfelt und gezecht wurde, an der Südseite etwas das sich anhand der Wellenmuster der Tür vielleicht als Badehaus darstellte, im Osten ein stattliches Gebäude vor dessen Tür ein Eber aus geschmiedetem schwarzen Eisen hing und im Westen schließlich Ein Gebäude aus grauem Stein dessen ganze Front von einem überdimensionalen Tor eingenommen wurde, dessen Zweck aber ansonsten nicht weiter ersichtlich war.
Die Träger brachten das Gepäck schnurstracks in den Eisernen Eber wo der Sprecher von vorhin von einem stämmigen kleinen Wirtsmann mit Handschlag begrüßt wurde. Nach eine kurzen Gespräch begrüßte der Wirt die potentiellen Gäste:
"Willkommen im schönen Karan, der steinernen Blume des Westens! Ihr befindet Euch im Eisernen Eber, dem besten Haus am Platz (er überging geflissentlich das es auch das EINZIGE Gasthaus zumindest an diesem Platz war). Mein Name ist Guntram Weberfels und ich bin der Hausherr. Ich kann Euch echtes zwergisches Bier und saubere Zimmer zu je vier Betten mit Frühstück für zwei Silberstücke die Nacht anbieten oder größere Zimmer mit je zwei Betten zu vier Silberstücken die Nacht. Getränke zum Frühstück sind im mit drin, ein heißes Bad die Woche im der benachbarten Silberwoge pro Zimmerbewohner ebenso (Sonderangebot!). Alles andere geht extra. Kommen wir da überein?"
-
-
Wie jedes Jahr liebe Bürger des Imperiums von AnkoraGahn, nähern wir uns im Wintermond der Prüglertracht,
so plant Eure Reisen bitte unter Umgehung der großen Waldgebiete,
reist in größeren Gruppen und meldet wenn Einzelne vermisst werden, Ihr wisst wieso.
Wir haben die Anzahl der Prügler innerhalb der Grenzen imperialen Bodens im Griff,
seid unbesorgt und frohen Mutes!
Warahan zum Gruße!
Hoher Scriptor Amalrich Geißenbart.
-
Ein Rundschreiben des Administratums vor Anschlägen mit einer neuen Sorte von Gift auf offizielle Stellen ist herausgegeben worden.
Anscheinend wird eine Giftart verwendet die irgendwelche pilzsporenartigen Inkredienzien enthält deren Eigenschaften bisher nicht klar erkannt wurden und auf die normale Gegengifte nur eingschränkt wirken.
Kritische Einrichtungen der imperialen Sicherheit werden aufgefordert diesbezüglich besonders wachsam zu sein.
Unterschrieben vom Scriptorium für Sicherheit.
-
...So begab es sich am Festtag, dem 13. Tage des Schneemondes im Jahre 22 nach Warahan, die Götter haben ihn selig (AnkoraGahnische Zeitrechnung) das Roland und seine Gefolgsleute Karakiem, Emma und Nola aus dem fernen Bretonien auf einer Ihrer Geschäftsreisen per Schiff den Kontinent Nessos erreichten, ein weitgehend unbesiedeltes waldreiches Stück trockenem Bodens im Weltenmeer, etwa drei Wochen Westlich der Mittellande gelegen.
Der Kapitän des Handelsschiffes, der Eloriana, wollte in der hiesigen Hafenstadt Goldhafen anlegen um Vorräte aufzufrischen, offenbar eine Exclave des Handelsreiches AnkoraGahn das den Großteil des nördlichen Nessos für sich beanspruchte. Frisches Wasser musste aufgenommen werden, außerdem zwergischer Schiffszwieback (nicht schwimmfähig) und, besonders wichtig, eine ganz bestimmte, unter Seefahrern sehr begehrte Knoblauchsauce die aus unerfindlichen Gründen „5K“ genannt wurde.
Aus Gesprächen der Matrosen hörte die Gruppe heraus das AnkoraGahn keine wirkliche Seestreitmacht habe, als Reich das dereinst von einem zwergischen Imperator gegründet wurde (Wenn es inzwischen auch hauptsächlich von Menschen besiedelt war) setze man hier traditionell auf sehr schwere, aber auch sehr langsame Triremen, eine Art dreireihige Rudergalleere die zwar gut für die Küstenschifffart geeignet war aber sich auf hoher See schwer tat. Daher lief der gesamte Handel mit dem Ausland über private Handelsschiffe und diese wurden mit günstiger Verpflegung und geringen Liegekosten eifrig in die florierende Hafenstadt gelockt.
Nachdem hier einige Güter umgeschlagen worden waren, Wasserfässer getauscht und Zwiebackkisten eingeladen waren erklärte der Kapitän das er noch einen Auftrag bekommen hatte für eine schnelle Fahrt ins Zentrum des Axtimperiums wie AnkoraGahn hier auch genannt wurde, die Hauptstadt Karan zu fahren um dort Waren abzuliefern und zu holen. Dies geschah durch eine Fahrt den Mondspiegelfluss hinauf der in Goldhafen ins Meer mündete. Dank günstiger Winde musste das Handelsschiff auf dem breiten Mondspiegelfluss nicht getreidelt werden was den Kapitän sehr glücklich machte.
Karan erwies sich als massige Festungsstadt mit Wehrtürmen und dem imperialen Palast im Zentrum. Blauweiße Banner hingen von den Mauern mit dem Wappen von Axt und Amboß und nicht wenige Soldaten in ensprechenden Wappenröcken patroullierten durch die Kaianlagen am Fluss.
Hier schlug das Schicksal allerdings zu. Beim einfahren in die Kaianlagen kollidierte das Handelsschiff mit einem gerade ausfahrenden Flusskreuzer und es wurden einige Schäden an backbord und am Ruder verursacht. Eilig geworfene Taue und etwas Hilfe von einem schmucken Dreimaster, der Mercedes, sorgte dafür das man trotzdem noch schwimmfähig am Kai angedockt werden konnte.
Der Kapitän tobte, diese Schäden würden eine Weile brauchen um instand gesetzt zu werden. Etwa zwei bis drei Wochen mindestens, auch die Schuldfrage und Kompensation der Kosten gegen den Kapitän des Flusskreuzers stand noch aus. Er entschuldigte sich in aller Form bei der kleinen Reisegruppe und empfahl diese Zeit besser an Land zu verbringen da dort reichlich Gasthäuser zur Verfügung stehen würden die deutlich bequemer sein würden als eine enge Schiffskoje.
Was möchte die Gruppe tun?
A: Auf dem Schiff bleiben
B: An Land gehen und sich ein Gasthaus suchen
C: An Land gehen und sich die Sehenswürdigkeiten Karans ansehen.
D: Ein anderes Schiff suchen das zurück Richtung Meer fährt.
-
Veranstaltung ist mit Übernachtugsplätzen voll! Ab jetzt nurnoch Tagesgäste für den Samstag möglich!
-
-
When Darkness Falls – Fantasy Abenteurer LARP - LARP.net – LARP seit 1995
Hier bin ich schon angemeldet, wer mag noch mit

-
So meine Lieben, inzwischen sind noch 6 Spielerplätze und 2 NSC-Plätze zur Übernachtung frei.
Plätze als Tagesgast-SC und Tagesgast-NSC sind weiterhin ausreichend verfügbar.
Wir freuen uns schon auf Euch

-
-
Über diese mysteriösen schwarzen Gestalten ist nicht viel bekannt außer das sie mit Vorliebe zu Gift greifen, gerne auch in rauen Mengen.
Sie tauchten vor ein paar Jahren plötzlich auf, es gab eine Serie von Angriffen über Monate und einige imperiale Würdenträger fielen Ihnen zum Opfer.
Genau so schnell wie die auftauchten verschwanden sie auch wieder von der Bildfläche, wohin oder warum ist bisher unbekannt.
Dieses Dokument zeigt ein paar der bei den erlegten Attentätern gefundenen Waffen mit dem vermuteten Klanssymbol.
-
Marschlied von AnkoraGahn
Strophe 1
Vorwärts, Gefährten, stark im Arm,
die Axt erhoben, der Stahl noch warm
Für AnkoraGahn, das gelobte Land,
wir kämpfen zäh, als eiserne WandRefrain
Ehre dem Imperator,
Treue, Mut und Brot!
Gefährten, hebt die Banner hoch,
für unser Reich in großer Not!Strophe 2
Der Stahl erklingt im Feuerschein,
In dieser Legende werden wir ewig sein.
Für Blau und Weiß, die edlen Farben
Das Banner in den Krieg wir tragenRefrain
Ehre dem Imperator,
Treue, Mut und Brot!
Gefährten, hebt die Banner hoch,
für unser Reich in großer Not!Bridge
Kein Sturm zerbricht, was uns vereint,
die Axt die blitzt, der Feind nun weint.
Gefährten steh’n, der Feind der rennt,
für AnkoraGahn, das niemand trennt!Final-Refrain
Ehre dem Imperator,
Treue, Mut und Brot!
Gefährten, hebt die Banner hoch,
für unser Reich in großer Not!Melodie dazu wird uns vielleicht von Wandervolgel gemacht

-
-
Die vier großen Lehrtürme der Akademie von AnkoraGahn beherbergen die Zirkel und Kreise der Scholaren und Gelehrten und sind nach Gründen der Praktikabilität miteinander aufgeteilt worden.
1. Der Roßturm.
Als mächtigster und am besten ausgestatteter Turm der Akademie (Der Erzmagister der Akademie stammt von hier) ist der Roßturm die Heimat der Magie des Wassers und der Heilkunst, sowie magisch als auch mundan sowie der geistigen Heilkunde (hier gibt es öfter Differenzen mit dem Schwanenturm wegen Überschneidungen). Auch zum mächtigen Ring der Heiler bestehen gut ausgebaute Beziehungen und die wilden Fleischweber der Frosttaler statten die Studierenden mit seltenen und teuren exotischen Zutaten und Inkredenzen aus.
2. Der Stierturm
Durch seine mächtige Abteilung zur mundanen Waffenmechanik welche verantwortlich für die Repetierwaffen des Imperiums ist hat dieser Turm den zweitgrößten Einfluss in der Akademie. obwohl der Dekan den hier ebenfalls beheimateten Feuermagiern recht misstrauisch gegenübersteht. Auch die anderen akademischen Kampfmagier des Imperiums sind hier zu finden da die allermeisten Kampfzauber ohnehin auf Feuer basieren und entsprechend ausgestattete Übungsräumlichkeiten bereits vorhanden sind.
3. Der Hundeturm
Die akademischen Schutzmagier Ankoragahns organisieren sich hier unter dem Zeichen des wachenden Hundes. Zusammen mit den Alchemisten und den Elementaristen von Stein und Erde beschäftigen sie sich hier mit dem Schutz der Akademie und der Bleikammern unter der Akademie sowie dem Schutz des Palastes in Karan vor allerlei übernatürlichen Gefahren und den gefürchteten Giftanschlägen. Auch hier ist die natürliche Schnittmenge zwischen Schutzzauberern und Erdelementaristen hoch da viele Zauber auf Steinmagie basieren. Außerdem haben sie inoffiziell ein waches Auge auf alle anderen Magier in der Akademie ohne das dies natürlich so offen gesagt würde.
4. Der Schwanenturm
Hier finden sich die Elementaristen der Luftmagie und akademische Beeinfussungszauberer. Dieser Turm hat nur eine kleine Lehrgruppe, diese Art der Zauberei war immer nur dünn besucht und Luftzauberei hat sich mit den hier ebenfalls heimischen Astrologen und Sternkundigen zusammengetan da man sich in Fragen des Firmaments und der Sterne verbunden fühlt. Außerdem sind die Luftzauberer in der Lage Wolke zur Seite zu blasen und die Sicht auf die gesuchten Sterne frei zu machen was für die Sterndeuter perse attraktiv ist. Es gibt einige Projekte zur Nutzbarmachung der Sterndeutung bei der Wetterkunde um starke Stürme vorhersagen (oder vielleicht sogar herbeirufen..?) zu können.
-
Zur Zeit der Eroberung AnkoraGahns durch Imperator Warahan höchstselbst gab es noch keinen Palast im heutigen Karan da der Landesherrscher seinen Sitz auf Burg Schreckenstein hatte. In diesem wilden Zeiten mussten viele seltsame Kreaturen aus den Ritzen und Winkeln des zukünftigen Imperiums vertrieben werden, und beileibe nicht alle waren so alltäglich wie die Orken und Goblins die sich in den Wäldern herumtrieben.
Als beschlossen wurde das die heutige Hauptstadt an den Ufern der Lebensader AnkoraGahns, dem Saphirfluss, liegen würde und ein vorher mittelgroßes Dorf zur Stadt ausgebaut wurde wurde auch der zukünftige Herrscherpalast inmitten derselben geplant. Wie Zwerge nunmal sind beginnen sie ihre Bauwerke sehr viel tiefer unter der Erde als menschliche Baumeister und so wurden tiefe Löcher gegraben um die Fundamente des Machtzentrums eines zukünftigen Reiches zu errichten. Dabei stieß man auf ein ausgedehntes Höhlensystem das möglicherweise direkt bis ins Unterreich führen könnte und das von gar seltsamen Wesen bewohnt war. Dies konnte so nicht stand halten und so wurden diese Höhlen mit Feuer und einem Besen aus Stahl gereinigt und mit großen Toren aus Eisen und Bronze verschlossen.
Das größte Problem hierbei war der Lindwurm von Karan, ein riesiges zweiköpfiges Untier, mit Hörnern aus Silber, Finnen aus Bronze und Schuppen aus blutrotem Kupfer. Seine scharfen Schnäbel konnten einen gerüsteten Mann mit einem Biss in zwei Hälften trennen und der Hieb seines Schwanzes ein Pferd erschlagen. Die Legende besagt das der Imperator selber hinabstieg, nachdem seine Garde ihr Blut vergossen hattte ohne dem Höhlenwurm habhaft werden zu können, um das Monster zu erledigen. man hörte Schläge wie aus Bronzeglocken, wilde Schreie und donnerndes Beben über den Verlauf von drei Tagen und drei Nächten. Dann erschien der Imperator mit zerschundener Rüstung und in schwarzes Blut getauchter Axt und hieß die großen Tore zu versiegeln, das Untier sei vertrieben und würde niemals wiederkehren!
Und so wurde eine weitere Seite in das große Buch der Erfolge von Imperator Warahan Goyle Ra Gahn geschrieben!
-
Vierzehn Stunden später brachten Bedienstete gerade das zweite mal Essen und Getränke, alle weiteren Termine für diesen Tag waren von den Schreibern lange angesagt worden. Außerdem hatte jemand einen Heiler gerufen, man wusste ja nie.
Im Audienzzimmer waren inzwischen einige Bücher geöffnet, ein paar Listen lagen herum, mehrere Schriftrollen hatten sich auf dem Boden entrollt, eine Truhe mit Landkarten war umgestürzt und hatte sich über den hinteren Teil des Raumes ergossen und aus unerfindlichen Gründen steckte ein großes Messer in einer Wand.
Fulcrum war gerade der Wortführende.
"......werden wir also vereinbarungsgemäß die Kosten für die nächsten beiden Quartale in Silber begleichen und die Witwen- und Waisenspeisung im Dorf Silberau komplett übernehmen. Außerdem den Aufwand für die Streichung des Zehnts für die nächsten fünf Winter für Neuansiedlungen dort, zahlbar in Saphiren. Und ein Denkmal für die III./III lege ich noch obendrauf, Ihr Kampf gegen den Golem war ohne jede Hoffnung aber das schmälert ihre Tapferkeit nicht im mindesten, daran sollten sich die Menschen erinnern. Werden wir uns damit nun endlich einig Du nervtötender Warischki??"
Adalbert hatte einige Notizen gemacht und sich hinter dem massigen Eichenschreibtisch in Sicherheit gebracht. Im Prinzip wusste er das Frosttaler nur sehr ungern Menschen umbrachten aber manchmal konnten sie doch ausgesprochen bedrohlich wirken. Nichtsdesotrotz war das hier aus Sicht eines höheren Angestellten des imperialen Administratums bisher nur eine gute Sieben auf der Zehn Stufen Skala für harte Verhandlungen.
"Das ist ein großzügiges Angebot Fulcrum. In Anbetracht der Tatsache das der eigentliche vermutete Hauptschuldige des Vorfalles immer noch auf der Flucht ist wäre das vermutlich angemessen. Bleibt nur noch zu klären warum wir für diesen Posten nicht einen der einheimischen Ritter nehmen? AnkoraGahnische Sicherheit sollte in den Händen von AnkoraGahnern liegen."
Fulcrum knurrte. Mit dem Einwand hatte er schon vor vier Stunden gerechnet. Inzwischen müsste die Mauer finanziell sturmreif geschossen worden sein. Zeit für den Sturm.
"Ganz einfach Adalbert, weil es eine alte Tradition des Handelsreiches AnkoraGahn ist ausländische Gewalttäter im Reich anzusiedeln und sie dann für den Schutz der Grenzen vor anderen gewalttätigen Kreaturen einzusetzen. Unter anderem deswegen habt Ihr den Schutz des ganzen Nordens uns Wilden aus dem Eisland überlassen, glaub nur nicht uns wäre das nicht klar. Und wir akzeptieren diese Rolle, denn sie gefällt uns. Aber wenn Ihr weichen Warmländerärsche schon den Schutz dieser Grenze UNS überlasst dann akzeptiere auch meine Entscheidung WEN ich dabei an meiner Seite haben will in der Schlacht! DEN ICH BIN DER HÜTER DES NORDENS IN DIESEM REICH! Und solange Du nicht die Absicht hast diesen Posten zu übernehmen und mich darum herauszufordern dann wirst Du diesen Anspruch gewähren!"
Adalbert sah erst Fulcrum in die Augen und dann auf seine Notizen und Unterlagen herunter. Gut, wo der Wilde recht hatte.....
Dann hob er beide Hände in die Höhe.
"Gut gut, schön schön. Unter den verhandelten Bedingungen bin ich bereit das Ganze auf Rechtmäßigkeit prüfen und niederlegen zu lassen. Aber ich werde als Anmerkung hinzufügen das ich eine Gefahr durch die gespaltene Zugehörigkeit dieser Ritterin zu diesem Ravensberg sehe. Es ist recht unwahrscheinlich das wir mit denen jemals Ärger haben werden, zumal ich auch noch nie von diesem Land gehört habe, aber ganz Wohl ist mir dabei nicht."
Fulcrum grunzte und zuckte die Achseln. Irgendwas war ja immer.
-
Bisherige Teilnehmerliste:
Karin
Jörg & Eva
Lea
Thorsten + Sarah
Carolin
David
Olga + Freund
Frostie
Hermann
Anja
Ina
Svea + Familie
Dennis + Tochter
Dierk + Frodo
Richie?
-
Termin bei Facebook: Sommergrillen bei Frostie in Freienohl | Facebook
Bisherige Teilnehmerliste:
Karin
Jörg & Eva
LeaThorsten + Sarah
Carolin
David
Olga
Frostie
Hermann
Anja
Ina + Familie
Svea + Familie