...So begab es sich am Festtag, dem 13. Tage des Schneemondes im Jahre 22 nach Warahan, die Götter haben ihn selig (AnkoraGahnische Zeitrechnung) das Roland und seine Gefolgsleute Karakiem, Emma und Nola aus dem fernen Bretonien auf einer Ihrer Geschäftsreisen per Schiff den Kontinent Nessos erreichten, ein weitgehend unbesiedeltes waldreiches Stück trockenem Bodens im Weltenmeer, etwa drei Wochen Westlich der Mittellande gelegen.
Der Kapitän des Handelsschiffes, der Eloriana, wollte in der hiesigen Hafenstadt Goldhafen anlegen um Vorräte aufzufrischen, offenbar eine Exclave des Handelsreiches AnkoraGahn das den Großteil des nördlichen Nessos für sich beanspruchte. Frisches Wasser musste aufgenommen werden, außerdem zwergischer Schiffszwieback (nicht schwimmfähig) und, besonders wichtig, eine ganz bestimmte, unter Seefahrern sehr begehrte Knoblauchsauce die aus unerfindlichen Gründen „5K“ genannt wurde.
Aus Gesprächen der Matrosen hörte die Gruppe heraus das AnkoraGahn keine wirkliche Seestreitmacht habe, als Reich das dereinst von einem zwergischen Imperator gegründet wurde (Wenn es inzwischen auch hauptsächlich von Menschen besiedelt war) setze man hier traditionell auf sehr schwere, aber auch sehr langsame Triremen, eine Art dreireihige Rudergalleere die zwar gut für die Küstenschifffart geeignet war aber sich auf hoher See schwer tat. Daher lief der gesamte Handel mit dem Ausland über private Handelsschiffe und diese wurden mit günstiger Verpflegung und geringen Liegekosten eifrig in die florierende Hafenstadt gelockt.
Nachdem hier einige Güter umgeschlagen worden waren, Wasserfässer getauscht und Zwiebackkisten eingeladen waren erklärte der Kapitän das er noch einen Auftrag bekommen hatte für eine schnelle Fahrt ins Zentrum des Axtimperiums wie AnkoraGahn hier auch genannt wurde, die Hauptstadt Karan zu fahren um dort Waren abzuliefern und zu holen. Dies geschah durch eine Fahrt den Mondspiegelfluss hinauf der in Goldhafen ins Meer mündete. Dank günstiger Winde musste das Handelsschiff auf dem breiten Mondspiegelfluss nicht getreidelt werden was den Kapitän sehr glücklich machte.
Karan erwies sich als massige Festungsstadt mit Wehrtürmen und dem imperialen Palast im Zentrum. Blauweiße Banner hingen von den Mauern mit dem Wappen von Axt und Amboß und nicht wenige Soldaten in ensprechenden Wappenröcken patroullierten durch die Kaianlagen am Fluss.
Hier schlug das Schicksal allerdings zu. Beim einfahren in die Kaianlagen kollidierte das Handelsschiff mit einem gerade ausfahrenden Flusskreuzer und es wurden einige Schäden an backbord und am Ruder verursacht. Eilig geworfene Taue und etwas Hilfe von einem schmucken Dreimaster, der Mercedes, sorgte dafür das man trotzdem noch schwimmfähig am Kai angedockt werden konnte.
Der Kapitän tobte, diese Schäden würden eine Weile brauchen um instand gesetzt zu werden. Etwa zwei bis drei Wochen mindestens, auch die Schuldfrage und Kompensation der Kosten gegen den Kapitän des Flusskreuzers stand noch aus. Er entschuldigte sich in aller Form bei der kleinen Reisegruppe und empfahl diese Zeit besser an Land zu verbringen da dort reichlich Gasthäuser zur Verfügung stehen würden die deutlich bequemer sein würden als eine enge Schiffskoje.
Was möchte die Gruppe tun?
A: Auf dem Schiff bleiben
B: An Land gehen und sich ein Gasthaus suchen
C: An Land gehen und sich die Sehenswürdigkeiten Karans ansehen.
D: Ein anderes Schiff suchen das zurück Richtung Meer fährt.